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4 Yoga-Übungen für mehr Konzentration

4 Yoga-Übungen für mehr Konzentration
Yoga Übungen können auch im Büro zur Steigerung der Konzentration ausgeführt werden. (Kaspars Grinvalds - Fotolia.com)

Yoga durchblutet alle Körperbereiche und versorgt das Gehirn mit frischem Sauerstoff und nährstoffreichem Blut. Mit diesen 4 Yoga-Übungen (Asanas) fördern Sie Ihre Konzentration besonders gut.

Yoga wirkt ausgleichen auf Körper und Geist. Als Therapie wird Yoga u.a. gegen Kopfschmerzen, Depressionen und Asthma erfolgreich eingesetzt. Besonders hilfreich ist es auch für die Merkfähigkeit, Kreativität und lösungsorientiertes Denken. Für das Lernen in der Schule und Uni, aber auch für schwierige Aufgaben in der Arbeit, eignen sich diese 4 Yoga Übungen gut. Sie lassen sich leicht in den Alltag integrieren und bringen schnell positive Veränderungen mit sich. Auch bei Kindern helfen sie, die Konzentration zu fördern.

Yoga Übung: Yogendra pranayam

Dieses Asana hilft, den Körper zu durchbluten und das Gehirn mit lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen. Ist das Gehirn optimal versorgt, fällt die Konzentration leichter. Die Übung bringt auch die Atmung in einen regelmäßigen Fluss und entspannt.

So geht Yogendra pranayam:

  • Aufrecht stehen, Füße neben einander stellen, ohne dass sie sich berühren.
  • Alternativ aufrecht im Schneidersitz am Boden sitzen.
  • Langsam und bewusst ein- und ausatmen.
  • 10 Mal wiederholen.

Yoga Übung 2: Utkatasana

Um diese Übung zu bewältigen, müssen Sie Ihren Körper und Geist fokussieren. Das fördert die Konzentration und ein gutes Körperempfinden gleichermaßen.

So geht Utkatasana:

  • Aufrecht stehen, Füße schulterbreit auseinander stellen, die Arme hängen locker an der Seite.
  • Mit der Einatmung gleichzeitig die Fersen und die Arme anheben. Die Arme sollten parallel zum Boden sein.
  • Mit der Ausatmung den Körper absenken, während Sie auf Ihren Zehenspitzen bleiben, bis sie fast auf den Fersen sitzen.
  • Position kurz halten und langsam wieder aufrichten.

Yoga Übung 3: Talasana

Diese Übung öffnet den Brustkorb und massiert die Wirbelsäule, wodurch die Haltung verbessert wird. Das löst Blockaden und ermöglicht freieres Denken.

So geht Talasana:

  • Aufrecht stehen, Füße schulterbreit auseinander stellen, Oberkörper leicht nach vorne geneigt.
  • Mit der Einatmung die Arme über dem Kopf aneinander bringen und gleichzeitig auf die Zehenspitzen stellen.
  • Position einige Sekunden halten.
  • Mit der Ausatmung langsam aus der Position kommen.

Yoga Übung 4: Ekpadasana

Mit dieser Übung wird eine Einheit zwischen Körper und Geist (wieder)hergestellt und Stress abgebaut. Um die Yoga-Übung auszuführen, müssen Sie regelmäßig Atmen, was dem Körper Ruhe und Gelassenheit signalisiert.

So geht Ekpadasana:

  • Mit geradem Rücken am Boden stehen und auf einen Punkt fokussieren.
  • Langsam das Gewicht in das rechte Bein verlagern.
  • Das linke Bein am Kniegelenk abbiegen und an den rechten Oberschenkel führen.
  • Linken Knöchel entweder in der Position festhalten oder, falls möglich, Arme über dem Kopf zusammenführen.
  • Langsam aus der Position kommen.
  • Übung mit umgekehrter Beinfolge wiederholen.

Diese 4 Yoga-Übungen können in jeder beliebigen Reihenfolge oder auch einzeln durchgeführt werden. Alle zusammen können, je nach persönlichem Tempo, in 10 - 20 Minuten geübt werden. Sie werden direkt danach eine Verbesserung Ihrer Konzentrationsfähigkeit bemerken, die einige Stunden anhält. Wenn Sie täglich Yoga üben, werden Sie sich im Allgemeinen konzentrierter fühlen und dank neuer Ruhe und Gelassenheit leistungsfähiger arbeiten können.

Quellen

  • Yoga-Anatomie: Ihr Begleiter durch die Asanas, Bewegungen und Atemtechniken, L. Kaminoff, A. Matthews, Verlag Riva, 1. Auflage, München, 2013

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