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Wings for Life World Run: Laufen für einen guten Zweck

Im Mai werden die Laufschuhe für den guten Zweck geschnürt. (nd3000 - Fotolia.com)

Am 7. Mai findet unter anderem auch in Wien der Wings for Life World Run statt. Hobbysportler laufen dabei für den guten Zweck, denn der Erlös geht an die Forschung zur Querschnittslähmung.

Der Wings for Life World Run etabliert sich langsam aber sicher als einer der wichtigsten Charity-Sportevents des Jahres. Am 7. Mai treten Menschen in mehreren Städten auf der ganzen Welt an, um für den guten Zweck zu laufen. Der gesamte Erlös der Veranstaltung wird an die Forschung zur Heilung von Querschnittslähmung gespendet. Österreicher können sich in Wien der Laufveranstaltung anschließen.

Gemeinsam davon laufen

Da es in erster Linie um Zusammenhalt geht, tritt jeder als Teil einer vorher ausgewählten Gruppe an. Wer möchte, kann sich etwa dem Team eines bekannten Sportlers anschließen. So sind in Wien unter anderem Marcel Hirscher, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern als Teamleiter am Start. 30 Minuten nach dem Startschuss geht das sogenannte Catcher Car ins Rennen, das mit einem vorbestimmten Tempo die Läufer "jagt". Wer eingeholt wird, ist ausgeschieden.

Läufer und Rollstuhlfahrer

Für große Emotionen wird aber nicht in erster Linie der eigenwillige Modus, sondern vielmehr das außergewöhnliche Starterfeld sorgen. Denn beim Wings for Life World Run treten Läufer ebenso an wie Rollstuhlfahrer, die im regulären Feld mitfahren. Ähnlich wie bereits letztes Jahr werden ihnen wohl auch heuer wieder die lautesten Jubelschreie gelten.

Prominente Betroffene

Über diese darf sich dann unter anderem Kira Grünberg freuen. Die ehemalige Speerwerferin ist seit einem Trainingsunfall vor knapp zwei Jahren halsabwärts querschnittsgelähmt und wird zum zweiten Mal am Event teilnehmen. Als weiterer prominenter Betroffener ist der frühere Skispringer Lukas Müller mit dabei, der vor etwas mehr als einem Jahr ebenfalls bei der Ausübung seines Sports verunglückte.

Keine Heilung, aber Fortschritte

Schätzungen zufolge sind weltweit mehr als 2,7 Millionen Menschen von einer Querschnittslähmung betroffen. Der mit Abstand häufigste Auslöser sind Unfälle, bei denen es zu einer schwerwiegenden Schädigung der Wirbelsäule kommt. Eine Heilung ist aktuell nicht möglich, die Forschung erzielt aber immer wieder Fortschritte, die durchaus Mut machen.

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