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Hilft er im Haushalt, gibt’s weniger Sex

Hilft er im Haushalt, gibt’s weniger Sex - Mann staubsaugt
1,5 mal haben nicht-putzende Männer häufiger Sex als die Haushaltsfreudigen. (BlueSkyImages - Fotolia.com)

Oft wünschen sich Frauen Unterstützung ihrer Männer im Haushalt - Eine aktuelle Studie ergab allerdings, dass Kochen, Putzen und Co. den helfenden Mann für die Partnerin sexuell unattraktiv werden lassen.

Grund dafür ist laut spanischen Wissenschaftern der Rollentausch in den erlernten Geschlechterklischees. Für Frauen wirken fleißige Haushaltsmänner weiblicher und verlieren so an Sex-Appeal. Für die Studie befragten die Forscher des Juan March Institute in Madrid 4.561 Paare im mittleren Alter: Männer, die Wischmopp und Staubsauger stehen ließen, hatten laut den Untersuchungsergebnissen 1,5-mal häufiger Sex pro Monat als ihre putzlappenschwingenden Kollegen.

Männer im Zwiespalt

Obwohl Frauen sich von ihren Männern mehr Mithilfe im Haushalt wünschen, scheint sich die Umsetzung von Haushaltsarbeiten in die Tat negativ auf das Sexleben der eifrigen Putzkandidaten auszuwirken. Dies nach der Madrider Studie vor allem deswegen, weil sich die Männer in das weibliche Rollenbild der Hausfrau begeben, was sie für den Großteil der Studienteilnehmerinnen "unsexy" macht.

Laut den Autoren fühlen sich kochende und putzende Paare eher wie Geschwister als wie zwei Menschen, die eine Liebesbeziehung führen. Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist außerdem, dass Männer die für sie "(Klischee-)typischen" Aufgaben wie Rechnungen bezahlen oder Rasenmähen "nur" zu 55 % erledigen. Ob sich dieses Gender-Gleichgewicht auch auf die sexuelle Attraktivität der Gartenarbeiterinnen und Familien-Finanzmanagerinnen auswirkt? Dafür ist wohl eine weitere Studie notwendig.

Was wollen Frauen denn nun?

Die haushaltenden Männer sind die Leidtragenden der ganzen Geschichte: Schließlich möchten sie ihre Partnerinnen im Alltag unterstützen und für Emanzipation und Gleichberechtigung sorgen. Der Dank dafür ist weniger sexuelle Aktivität und Ablehnung des weiblichen Gegenübers.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Elisabeth Mondl
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Quellen

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