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Welttag: Bewegung als beste Parkinson-Medizin

Leichtes Ausdauertraining wie Nordic Walking ist ein gutes Mittel, um trotz Parkinson die Mobilität aufrecht zu erhalten. (Robert Kneschke - Fotolia.com)

Ein charakteristisches Zittern ist das bekannteste Symptom der Nervenkrankheit Parkinson. Am Welttag der Erkrankung wird vor allem auf die Wichtigkeit der Bewegung hingewiesen.

Am 11. April ist Weltparkinsontag und der soll in erster Linie zur Aufklärung dienen. Bei Parkinson handelt es sich um eine Erkrankung des Nervensystems, bei der es zu einem fortschreitenden Verlust bestimmter Nervenzellen kommt. Dadurch werden alltägliche Bewegungen immer schwieriger, das typischste Symptom ist ein unkontrollierbares Zittern von Händen und anderen Körperteilen, das oft zur Diagnose führt.

Ursachen unklar

Bezüglich der Ursachen tappen die Forscher noch weitestgehend im Dunkeln. Gene spielen definitiv eine Rolle, es gibt aber auch andere Faktoren, so soll etwa Kaffeekonsum  vor der Krankheit schützen können. Relativ klar ist für die Experten hingegen, wie Parkinson begegnet werden sollte. Bewegung ist aus Sicht von Ärzten entscheidend, um den Krankheitsverlauf bestmöglich zu beeinflussen. Ideal ist leichtes Ausdauertraining, also beispielsweise Nordic Walken, Schwimmen oder Radfahren.

Auch Psyche profitiert

Durch regelmäßige Bewegung wird ein doppelt positiver Effekt erreicht. Einerseits profitiert der Körper selbst davon, da sich die Beweglichkeit erhöht. Außerdem ist bei Parkinson die Rolle der Psyche nicht zu unterschätzen, oft kommt es zu Depressionen oder Antriebslosigkeit. Genau diese Probleme reduziert der Sport, da ausreichend Glückshormone ausgeschüttet werden und sich somit das allgemeine Wohlbefinden verbessert.

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