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Die 6 gesündesten Weihnachtsgewürze

Vanille, Zimt, Muskat... auf einem Teller
Zimt, Muskat und Vanille verströmen typische Gerüche, die uns durch den Winter begleiten. (Printemps - Fotolia.com)

Gänsebraten, Punsch und Kekse sind nicht unbedingt die gesündesten Lebensmittel, doch sie werden um Weihnachten in rauen Mengen verzehrt. Weihnachtsgewürze dagegen sind wahre Gesundheitswunder.

Schon kleinste Mengen davon können dazu beitragen, den Blutzucker zu senken, die Verdauung zu fördern und den Körper zu unterstützen. In Kräutern und Gewürzen kommen gesundheitsfördernde Wirkstoffe sehr konzentriert vor, weshalb schon normale Würzmengen Sie gesund und fit durch die Weihnachtszeit bringen können. Welche 6 Weihnachtsgewürze besonders bekömmlich sind, und wie man sie in die Feiertagsküche einbauen kann, erfahren Sie hier:

Gewürztipp 1: Zimt

Zimt wird aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen gewonnen. Er kann dazu beigetragen, den Blutzucker zu stabilisieren, was vor Typ-2 Diabetes schützt. Deshalb ist Zimt ein guter Begleiter in Backwaren, da das Gewürz die Auswirkungen des hohen glykämischen Index von Zucker eindämmt. Das ist aber kein Grund Freibrief für ungehemmten Zuckerkonsum! Zimt kann nicht nur mitgebacken werden, sondern auch Kaffee, Kakao und Apfelmus verfeinern.

Gewürztipp 2: Anis

Anis schmeckt ein wenig wie Fenchel und eignet sich besonders gut als Gewürz in Weihnachtsbäckerei, aber auch in selbstgemachtem Brot. Der frische Geschmack und die Inhaltsstoffe können dazu beitragen, Übelkeit und Magenschmerzen zu bekämpfen. Es enthält zudem wichtige Nährstoffe. Das Spurenelement Kuper und der Mineralstoff Zink können das Immunsystem in der Erkältungszeit stärken.

Gewürztipp 3: Gewürznelke

Bei den Gewürznelken handelt es sich um die getrocknete Knospe der Pflanze. Gewürznelken eignen sich hervorragen dazu, mit Punsch oder Glühwein mitgekocht zu werden. Dabei geben sie Geschmack und Wirkstoffe in die Flüssigkeit ab. Sie lassen sich aber auch in einen Braten stecken und geben diesem eine besonders würzige Note. Ist der Braten fertiggegart, werden sie vor dem Verzehr wieder entfernt.

Gewürztipp 4: Kardamom

Dieses Gewürz eignet sich besonders beim Backen von Lebkuchen und Spekulatius. In der indischen und arabischen Küche wird es auch für die Zubereitung von Kaffee und Tee genutzt. Kardamom wirkt beruhigend auf die Verdauung und kann deshalb auch bei manchen Magen-Darm-Erkrankungen zum Einsatz kommen. Hat man sich auf dem Weihnachtsmarkt erkältet, kann Kardamom auch die Symptome lindern. Gewürznelken wirken gegen Völlegefühl und Blähungen und sind somit nach einem schweren Weihnachtsessen ein guter Begleiter. Außerdem können sie Mundgeruch ausgleichen.

Gewürztipp 5: Muskat

Muskat schmeckt am besten, wenn man es frisch von der Muskatnuss abreibt. Dadurch bleibt das Aroma besser erhalten. Der Geschmack von Muskat passt besonders gut zu Kartoffeln, z.B. in Form eines Gemüse-Kartoffel-Gratins. Aber es kann auch in ein Glas Milch oder Tee eingerührt werden. Es wirkt auf die Psyche entspannend und kann deshalb gerade in der stressigen Zeit um die Feiertage zum Einsatz kommen.

Gewürztipp 6: Vanille

Vanille-Extrakt füllt schon beim Backen das ganze Haus mit Weihnachtsduft. Doch dieses Gewürz riecht nicht nur gut, sondern enthält auch zahlreiche Antioxidantien, die die Zellalterung verlangsamen. Die Vanilleschote enthält zudem mehrere B-Vitamine, die das Nervensystem stärken.

Quellen

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