6 Lebensmittel, von denen man nicht zu viel essen sollte

6 Lebensmittel, von denen man nicht zu viel essen sollte: Butter

Butter enthält viele gesättigte tierische Fettsäuren, die sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken. Wer bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat oder diese vermeiden möchte, sollte wann immer möglich hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl oder Leinöl bevorzugen. (Sea Wave - Fotolia.com)

Wie bei vielen Dingen gilt auch beim Essen: Die Menge macht das Gift. Manche Lebensmittel sollten nicht zu oft verzehrt werden, da sie sonst der Gesundheit schaden können.

Abwechslungsreiche Ernährung ist das Beste für den Körper: Von jedem nur ein bisschen. Das gilt vor allem für Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe in größerer Menge negative Auswirkungen auf den Organismus haben. Dazu zählen beispielsweise Butter, grüne Bohnen, Zartbitterschokolade, Grapefruitsaft, Muskat oder Weizenkleie. Bei "normaler" Dosierung machen die Nahrungsmittel dem Körper nichts aus und können sogar gesund sein. Bei einem Zuviel oder falscher Zubereitung allerdings, kann dies ins Gegenteil umschlagen.

Nummer 1 - Nicht zu viel von: Butter

Ein Erwachsener sollte pro Tag nicht mehr als 10 bis 20 Gramm Butter zu sich nehmen, denn in dem Milcherzeugnis stecken gesättigte Fettsäuren. Diese erhöhen den Cholesterinspiegel und erhöhen langfristig das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Gefährlich wird es bei etwa 100 Gramm Butter pro Tag.

Nummer 2 - Vorsicht bei: grünen Bohnen

Grüne Bohnen sollten niemals roh, sondern stets gekocht verzehrt werden. In naturbelassener Form enthalten sie nämlich Phasin, ein Eiweiß, dass für den menschlichen Körper giftig ist. Es führt zur Verklebung der roten Blutkörperchen und kann zu blutigem Durchfall, Übelkeit oder sogar eine Atemlähmung auslösen. Beim Kochen wird das gefährliche Eiweiß jedoch vollständig zerstört.

Nummer 3 - Nicht zu viel von: Zartbitterschokolade

Kakao kann überdosiert zu Verstopfung führen. Da Zartbitterschokolade einen sehr hohen Kakaoanteil hat (über 70 %), kann bereits eine halbe Tafel länger anhaltende Verstopfung verursachen.

Nummer 4 - Nicht zu viel von: Grapefruitsaft

Der Saft der lachsrosa Frucht ist auf alle Fälle sehr gesund. Das ändert sich aber, wenn damit Medikamente eingenommen werden. Die Substanzen in der Grapefruit verändern die Inhaltsstoffe von Tabletten und Co - entweder verstärkt sich die Wirkung um eine Vielfaches oder sie wird gehemmt. Medikamente sollten daher stets mit Wasser geschluckt werden.

Nummer 5 - Nicht zu viel von: Muskat

Muskat, gewonnen aus der großen runden Muskatnuss, ist ein aus der Küche nicht mehr wegzudenkendes Gewürz. Aber Vorsicht: Der Abrieb der Nuss sollte nur in geringen Mengen ins Essen gestreut werden. Der Verzehr ganzer Nüsse löst aufgrund des Inhaltsstoffes Myristicin Halluzinationen, Übelkeit und starken Brechreiz aus. Bei Kindern und Jugendlichen kann übermäßiger Verzehr der Nuss sogar tödlich enden. Muskat sollte in der Küche daher immer gut verschlossen und in hohen Schränken aufbewahrt werden.

Nummer 6 - Nicht zu viel von: Weizenkleie

Weizenkleie regt die Verdauung an und hilft unter anderem bei Verstopfung. Mehr als 5 Esslöffel täglich führen aber zu einer verminderten Aufnahme wichtiger Nährstoffe im Darm, wie von Calcium, Eisen oder Zink. Langfristig kann ein Zuviel an Weizenkleie z.B. zu einem Eisenmangel führen. Symptome sind unter anderem Müdigkeit, Blässe und Haarverlust.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Elisabeth Mondl
  • Erstellungsdatum

Quellen

  • Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln, B. Watzl, C. Leitzmann, 3. Auflage, Hippokrates Verlag, Stuttgart, 2005

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