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Video: Wie das Schweinchen zum Gummizuckerl wird

Wie das Schwein schließlich zum Fruchtgummi wird, zeigt ein neues Video aus Belgien. (magele-picture - Fotolia.com)

Die Produktion von Gummibären, Colaflascherl und Co. wird deren harmlosen Aussehen nicht gerecht. Ein kurzer Clip zeigt wie grausam die Herstellung von Gelatine ist.

Als gewissenhafter Vegetarier oder gar Veganer hat man es nicht leicht. Denn tierische Inhaltsstoffe finden sich in so manch einem Lebensmittel wieder, wo man sie zunächst gar nicht vermuten würde. Wer einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe wirft, kann etwa bei gefrorenem Rotkraut schon einmal Gänseschmalz entdecken. Das bekannteste Beispiel aber sind die gerade bei Kindern so beliebten Gummizuckerln.

Was wirklich passiert

Denn nur sehr wenige dieser Produkte kommen ohne Gelatine aus und die wird aus geschmacksneutralen tierischen Proteinen hergestellt. Ein kurzer Ausschnitt aus der belgischen Fernsehsendung "Over Eten" (Überessen) dürfte auch den größten Fans der gummiartigen Süßigkeiten zum Nachdenken bringen. Zu sehen ist darin, von hinten nach vorne erzählt, der Weg eines Gummi-Bonbons.

Schritt für Schritt

Am Beginn des Videos ist zu sehen, wie die Süßigkeit gegessen wird, am Ende hingegen ist man zurück beim Ausgangspunkt - einem Schwein. Dazwischen ist ein sehr emotionsloser Produktionsprozess zu sehen, bei dem auf das Wohl der Tiere kein sehr großer Wert gelegt zu werden scheint. Abgesehen von der moralischen Komponente könnten auch die teils unappetitlich aussehenden Maschinen dem ein oder anderen den Appetit verderben.

Alternativen

Tierfreunde, die der Gelatine absagen wollen, sollten außerdem bedenken, dass der Inhaltsstoff auch bei der Herstellung mancher Torten verwendet wird. Es lohnt sich daher - wie bei allen Lebensmitteln - ein genauer Blick auf die Ingredienzen. Gerade am Sektor der Süßigkeiten bieten immer mehr Hersteller auch Alternativen an. Gelatinefreie Fruchtgummis werden etwa mit Agar-Agar oder Guarkernmehl produziert.

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