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Top 10: So verrückt war das Gesundheitsjahr 2016

Daumenlutschen, Nasenhaare, Dudelsack - 2016 war ein bewegtes Jahr. (Montage (von links nach rechts): petert2, georgerudy, Lukassek - jeweils Fotolia.com)

Nicht zuletzt dank unglaublicher politischer Entwicklungen wird 2016 in die Geschichte eingehen. Wir haben die 10 verrücktesten Gesundheits-Storys des Jahres gesammelt.

Donald Trump, Pokémon Go oder doch der ständige Gang zur Wahlurne - an welches der Ereignisse man sich zukünftig auch am stärksten erinnern wird, 2016 ist jedenfalls ein Jahr, das noch lange nachwirken wird. Inwiefern dies für die medizinische Forschung gilt, wird vermutlich erst in Jahrzehnten nachzuvollziehen sein. An verrückten Geschichten hat es uns heuer jedenfalls nicht gemangelt. Darum haben wir hier die Top 10 der absurdesten Gesundheits-Storys 2016 gesammelt.

Platz 10: Frauen nehmen schneller zu

Eigentlich sollte es ja als Skandal des Jahres betitelt werden, ein bisschen schmunzeln darf man über die Erkenntnis dann aber doch. Tatsächlich haben Wissenschafter im Rahmen einer Studie festgestellt, dass Frauen schneller zunehmen als Männer. Schuld an dieser desaströsen Ungerechtigkeit ist ein Unterschied im Gehirn, da lässt sich wohl nichts machen.

Platz 9: Die Multi-Kulti-Zwillinge

Die weltpolitische Entwicklung dürfte liberal denkende Menschen wohl doch sehr traurig stimmen. Zumindest die Biologie aber kennt definitiv keinen Rassismus, wie zwei außergewöhnliche Babys Anfang des Jahres zeigten. Die helle Anaya und die dunkle Myla sind trotz der unterschiedlichen Hautfarbe Zwillinge, obwohl die Wahrscheinlichkeit für diesen unglaublich süßen Fall gerade einmal bei 1 zu 1 Million liegt.

Platz 8: Bettwanzen lieben Rot

Manch einer steht auf Gelb, andere wiederum präferieren Grün oder Blau - eine Lieblingsfarbe hat wohl jeder. Das gilt nicht nur für Menschen, auch Bettwanzen haben hierzu ihre Vorlieben. Sie lieben die Farbe Rot, die Bettwäsche sollten wir also vielleicht doch lieber in weniger einladendes Weiß hüllen.

Platz 7: Orgasmen als Kunst

2016 gab es gleich zwei Projekte, die den weiblichen Orgasmus zum Kunstprojekt erhoben haben. Ein spanischer Sextoy-Hersteller hat online eine Klangbibliothek erstellt, bei der Frauen Tonaufnahmen ihrer Orgasmen hochladen können. Mindestens genauso spannend ist das Fotoprojekt des Litauers Albert Pocaj, der Damen sehr ästhetisch bei ihrem Höhepunkt abgebildet hat.

Platz 6: Der 96jährige Lebensretter

Der sogenannte Heimlich-Trick ist eine nicht ganz unumstrittene, in manchen Fällen aber essentielle Methode, um Menschen vor dem Erstickungstod zu retten. Erfinder des Handgriffs ist Henry Heimlich, für den sich vor einigen Monaten ein Kreis schloss: Durch puren Zufall durfte er seinen Trick mehrere Jahrzehnte nach dessen Erfindung zum ersten Mal selbst anwenden - und das im stolzen Alter von 96 Jahren!

Platz 5: Nasenhaare müssen drinbleiben

Wer braucht schon Nasenhaare? Auf den ersten Blick scheinen sie nicht viel zu tun zu haben, außer etwas unappetitlich auszusehen. Dieser Eindruck trügt aber, wie Ärzte in diesem Jahr betonten. Sich die Nasenhaare auszureißen kann im allerschlimmsten Fall sogar lebensgefährlich sein. Denn die kleinen Härchen schützen uns vor Bakterien.

Platz 4: Das gesunde Daumenlutschen

Das waren noch Zeiten, als in der berühmten Geschichtensammlung rund um Struwwelpeter Daumenlutscher an den Pranger gestellt wurden. Auch heute sind Eltern keine allzu großen Fans davon, wenn das Kind ständig am großen Finger nuckelt. Hier ist Umdenken gefragt, denn Wissenschafter haben herausgefunden, dass Daumen lutschende Kinder später ein geringeres Risiko zur Entwicklung von Allergien haben.

Platz 3: Ungesunde Frisuren

Ob wir einen klassischen Haarschnitt bevorzugen, die Welt mit einem Irokesen rocken möchten oder ganz freiwillig auf Glatze setzen - der Gesellschaft ist das im Großen und Ganzen relativ egal. Aber aufgepasst, nicht alle Frisuren sind gleich gesund! Was nach einem Scherz klingt, macht genau betrachtet durchaus Sinn. Frisuren, bei der die Haare stark gespannt sind, schaden der Gesundheit unserer Haarpracht.

Platz 2: App macht Sex zum Fitnesstrend

Methoden, um gegen den inneren Schweinehund anzukommen, gibt es viele, aber kaum eine ist so originell wie jene von "Bang Fit". Die App, als Werbe-Gag eines Pornographie-Portals ins Leben gerufen, fordert seine Nutzer dazu auf, komplizierte Sexstellungen nachzumachen. Desto besser die Liebenden die vorgegebenen Bewegungen nachahmen, umso mehr Punkte erhalten sie. Bei der Jagd nach dem High-Score werden Kalorien verbrannt und einmal mehr wird klar: Sex ist gesund!

Platz 1: Der tödliche Dudelsack

Die kurioseste Geschichte des Jahres stammt aus Großbritannien, wo 2014 ein 61jähriger an einer Form der Lungenentzündung verstarb. Wie genau es zu der Krankheit kam, wurde erst im vergangenen Sommer im Rahmen einer Studie erklärt. Die verrückt-traurige Erklärung: Dem Briten wurde sein Dudelsack zum Verhängnis. In seinem fast täglich bespielten Instrument bildete sich Schimmel, der über Jahre hinweg unentdeckt blieb.

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  • siehe verlinkte Originalartikel

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