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Schlafprobleme: Unerledigte Aufgaben häufiger Auslöser

Nicht erledigte Arbeitsaufgaben können zu einem schlaflosen Wochenende führen, berichtet eine neue Studie. (nenetus - Fotolia.com)

Der gut gemeinte Rat eines alten Sprichwortes, lieber nichts auf morgen zu verschieben, sollte wohl befolgt werden. Eine Studie zeigt, dass es sonst leicht zu Schlafproblemen kommen kann.

Gerade ungeliebte Aufgaben schieben wir gerne so lange vor uns her bis sie ins Unterbewusstsein abdriften. Weil die meisten anstehenden Arbeiten aber doch irgendwann erledigt werden müssen, geraten wir so oft völlig umsonst in Stress. Zumindest Freitag Nachmittag sollte man sich dann aber doch der dringendsten Aufgaben entledigen, wie eine neue Studie empfiehlt.

Übers Wochenende

Denn an einer deutschen Universität haben Wissenschafter herausgefunden, dass intensives Aufschieben von Erledigungen zu eklatanten Schlafproblemen führen kann. Besonders kritisch sind demnach eben jene Aufgaben, die mit Freitag noch immer nicht erledigt sind. In einem solchen Fall nehmen viele Menschen ihre Arbeit regelrecht mit nach Hause, ein schlafloses Wochenende ist oftmals die Folge.

Konsequenzen möglich

Schlafprobleme sind aber nur eine von mehreren möglichen Folgeerscheinungen des Aufschiebens. Wer das Unterbewusstsein mit zu vielen unerledigten Aufgaben füttert, hat ein erhöhtes Risiko für psychische Probleme wie Angststörungen oder Depressionen. Die Autoren der Studie empfehlen daher, einerseits so viele Aufgaben wie möglich schon vor dem Wochenende zu erledigen. 

Strategien entwerfen

Klar ist aber auch, dass sich bis zum Dienstschluss am Freitag nicht immer alles ausgehen kann. Gibt es größere Aufgaben, die einfach nicht mehr erledigt werden können, hilft es, konkrete Lösungspläne bzw. ToDo-Listen zu entwerfen. Somit wirken Probleme einfacher zu bewältigen und trüben nicht die Wochenends-Stimmung.

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