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Jucken und Rötungen sind erste Anzeichen für Tripper

Ein Juckreiz im Intimbereich ist eines der ersten Anzeichen von Tripper. (ruigsantos - Fotolia.com)

Obwohl mit dem Kondom eigentlich ein effektiver Schutz zur Verfügung steht, nehmen sexuell übertragbare Krankheiten in den letzten Jahren zu. Die Symptome von Tripper werden oft nicht erkannt.

Sich vor Geschlechtskrankheiten zu schützen scheint eigentlich keine große Wissenschaft zu sein. Wer insbesondere bei One-Night-Stands ein Kondom verwendet, senkt die Gefahr einer Infektion auf ein Minimum. Dennoch nehmen Infektionsfälle in den letzten Jahren immer mehr zu, für manche Experten sind daran unter anderem Dating-Apps schuld. Schließlich würden diese dazu führen, dass viele Menschen innerhalb kurzer Zeit mehrere Sexualpartner haben.

Anzeichen zunächst harmlos

Einer Studie zufolge aber haben junge Leute heute sogar weniger Sexualpartner als früher, die Ursache für den Krankheitsanstieg ist also eine recht komplexe Geschichte. Relativ unkompliziert ist hingegen die Erkennung von Tripper, in der Fachsprache Gonorrhö genannt. Die ersten Anzeichen werden von Betroffenen aber gerne ignoriert, da sie relativ harmlos scheinen.

Juckreiz, Blasenentzündung

Frauen berichten von einem verstärkt gelben Ausfluss, in fortgeschrittenen Stadium wohnt diesem auch ein sehr unangenehmer Geruch bei. Weitere Symptome sind eine leichte Rötung sowie Juckreiz im Intimbereich und eine leichte Blasenentzündung. Beim Auftreten derartiger Anzeichen sollten Frauen gewarnt sein, der schnellstmögliche Besuch eines Frauenarztes ist dringend erforderlich.

Risiko Unfruchtbarkeit

Vorsicht ist außerdem geboten, wenn beim männlichen Partner Anzeichen für eine Gonokokken-Infektion vorliegen - heftiger Harnröhrenausfluss und Brennen beim Urinieren. In beiden Fällen sollten sämtliche Sexualpartner der letzten 3 Monate informiert werden. Selbst wenn bei diesen noch keine Symptome aufgetreten sind, ist eine Untersuchung notwendig. Therapiert wird Tripper üblicherweise mit Antibiotika, unbehandelt kann es zur Unfruchtbarkeit führen.

Sicherheit vorausgesetzt: Sex ist gesund

Personen, die bereits einmal einen Herzinfarkt hatten oder anderswie gefährdet sind, sollten ihr Liebesleben auf jeden Fall mit einem Arzt absprechen. Für alle anderen gilt aber, dass Sex das Risiko auf einen Herzinfarktrisiko sogar senkt. Das liegt am ausgeschütteten Stickstoffmonoxid, das für die Erektion verantwortlich ist, aber auch Herz-Kreislaufkrankheiten vorbeugt. (Kzenon - Fotolia.com)

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