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Studie: Knusprige Toasts können Krebs auslösen

Knusprige Toasts sind kanzerogen
Toast gehört für viele zu einem gelungenen Frühstück, bei der Bräune sollten Sie aber Acht geben. (thirdparty - Fotolia.com)

Selbst der stressigste Morgen kann durch ein gelungenes Frühstück gerettet werden. Auf zu dunkel gebackenen Toast sollten Sie dabei aber verzichten, denn dies könnte einer neuen Studie zufolge Krebs fördern.

Mit einem knusprigen Toast zum Frühstück kann der Start in den Tag gleich mal viel fröhlicher aussehen. Lediglich auf die Farbe sollte man Acht geben, denn das leckere Brot schwarz werden zu lassen kann schließlich krebsfördernd sein. Eine neue Studie zeigt aber auf, dass beim Toasten noch viel stärker auf die Bräune geachtet werden sollte.

Desto knuspriger, umso gefährlicher

Die britische Food Standards Agency hat einen Bericht veröffentlicht, in dem davor gewarnt wird, Toasts und Ofenkartoffel zu knusprig zu backen. Demnach könnten die zu lang gebackenen Speisen langfristig zu Krebs führen. Desto knuspriger bzw. dunkler Kartoffel und Toasts daherkommen, umso mehr werden sie zum Gesundheitsrisiko.

Acrylamid als Bösewicht

Dies ist auf die krebserregende Chemikalie Acrylamid zurückzuführen, deren Anteil durch einen längeren Backvorgang dramatisch steigt. Sie entsteht durch eine Reaktion zwischen Aminosäuren, Zucker und Wasser - die allesamt in Kartoffeln und Toasts vorhanden sind - wenn sie Temperaturen über 120°C ausgesetzt sind.

Kleine Tricks helfen

Es werden aber auch Tricks angegeben, mit denen Sie sich gegen den krebserregenden Stoff wehren können:

  • Kartoffeln vor dem Backen kochen, dadurch wird der Zucker reduziert
  • Gekochte Kartoffeln nicht im Kühlschrank lagern, da niedrige Temperaturen den Zuckergehalt erhöhen

Beim Toastbrot hingegen gibt es keinen Ausweg. Hier empfiehlt die Studie ganz klar, den Toast so hell zu backen, wie es für den Konsumenten gerade noch akzeptabel ist.

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