Syrische Kinder leiden unter Wasserknappheit

Für über 4 Millionen Kinder fehlen Hilfsmittel

Damaskus (APA) - In Syrien sind vier Millionen Kinder von der Wasserknappheit bedroht.

Darauf wies das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF am Freitag hin. Teile des Landes seien mit den niedrigsten Niederschlagmengen seit 50 Jahren konfrontiert.

Wasserknappheit kann Auslöser für Erkrankungen sein

Die akute Wasserknappheit könnte in dem Bürgerkriegsland bald noch mehr Zivilisten dazu zwingen, ihr Zuhause zu verlassen, befürchtet UNICEF. In der Zwischenzeit erhöhen sich im Libanon und in Jordanien durch die Konkurrenz um die knappen Wasserressourcen die Spannungen zwischen der lokalen Bevölkerung und den syrischen Flüchtlingen.

"Die Wasserknappheit verstärkt die Folgen des Konfliktes und der starken Sommerhitze. Und sie erhöht die reelle Gefahr von noch mehr Vertreibungen und der Ausbreitung von Krankheiten unter den geschwächten Kindern", sagte Maria Calivis, UNICEF-Regionaldirektorin für den Mittleren Osten und Nordafrika. Sie verwies außerdem auf die fehlenden Mittel von UNICEF und seinen Partnern.

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Quellen

  • APA med, Mehr als vier Millionen Kinder in Syrien von Wasserknappheit bedroht, 06.06.2014