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Stöckelschuhe: Ab 4 Zentimetern wird’s kritisch

Nur wenige Frauen verzichten auf Stöckelschuhe, obwohl das Sturzrisiko dadurch deutlich erhöht ist. (Gina Sanders - Fotolia.com)

Wenngleich die Gesundheitsrisiken - von Blasen bis hin zum Bänderriss - bekannt sind, bleiben Stöckelschuhe für viele Frauen ein Muss. Eine Studie zeigt, ab welcher Höhe sie ungesund sind.

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem steten Wandel, gerade das Frauenbild hat sich in den letzten Jahrzehnten extrem verändert. Das ändert aber nichts daran, dass Stöckelschuhe bei Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts weiterhin hoch im Kurs stehen. So hat eine Umfrage in Deutschland ergeben, dass von jungen Frauen zwischen 14 und 29 Jahren nur etwas mehr als 10% auf High Heels verzichten.

Sturzgefahr

Die Füße selbst dürften damit keine große Freude haben. Bei einer Studie in Großbritannien gab beinahe die Hälfte der Befragten an, sich in hohen Schuhen zumindest einmal bereits den Knöchel verdreht zu haben. Jede Zehnte musste aufgrund einer Stöckelschuh-Verletzung sogar einen Arzt aufsuchen. Problematisch ist vor allem, dass das Körpergewicht auf eine kleinere Fläche verteilt wird, wodurch die Gefahr eines Sturzes erhöht ist. An einem südkoreanischen Institut wurde nun im Detail untersucht, wie der Körper auf den Stöckelschuh reagiert.

Hüfte hilft aus

Die Versuchsteilnehmerinnen mussten in Schuhen mit unterschiedlicher Absatzhöhe Übungen durchführen. Dabei zeigte sich, dass das Gleichgewicht nur durch verstärkte Muskelaktivität gehalten werden kann. Ist der Absatz zu hoch, kommt es verstärkt zu einem Ausbalancieren in der Hüfte. Genau das stört eben die Stabilität. Bei Absätzen mit bis zu vier Zentimetern hat der Körper meistens keine Probleme, bei höheren Schuhen aber wird es kritisch.

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