Nach dem Sport fühlen wir uns besonders hübsch

Eine anstrengende Trainingseinheit sorgt anschließend für bessere Laune und mehr Selbstbewusstsein. (Halfpoint - Fotolia.com)

Zu den vielen Vorteilen regelmäßiger Bewegung zählen auch die positiven Effekte für unsere Psyche. Einer neuen Studie zufolge empfinden wir unseren Körper nach dem Training als attraktiver.

Insbesondere Frauen haben oft mit den Schönheitsidealen der heutigen Zeit zu kämpfen. Soziale Medien, aber auch Fernsehen und Werbung stehen häufig für ein besonders schlankes Körperbild ein. Als Konsequenz ist das durchschnittliche körperliche Selbstbewusstsein auf einem historischen Tief angelangt. Immer mehr junge Menschen lassen sich zu oft fragwürdigen Diäten hinreißen, auch die Zahl an Magersüchtigen nimmt stetig zu.

Mehr Sport, mehr Selbstbewusstsein

Kombiniert man diese Umstände mit dem in der Gesellschaft vorherrschenden Bewegungsmangel, erscheint eine neue Erkenntnis nahezu essentiell. Denn an einer kanadischen Universität wollen Forscher herausgefunden haben, dass Sport unser Körperbewusstsein zumindest für kurze Zeit verbessern kann. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschafter nach einer Untersuchung mit insgesamt 60 Studentinnen.

Halbe Stunde schwitzen

Sie alle hatten in ihrem Leben bereits mit Unsicherheiten bezüglich ihres Körpers zu kämpfen. Eine Hälfte der Teilnehmerinnen absolvierte ein intensives 30-minütiges Sportprogramm, während die anderen Studentinnen ebenso lange einfach ruhig dasitzen und lesen mussten. Unmittelbar danach wurde das sogenannte "state body image" überprüft, das angibt, wie man gerade zum eigenen Körper steht.

Sport schadet nie

Dabei zeigten sich die Teilnehmerinnen der Sportgruppe wesentlich selbstzufriedener, sie fühlten sich stärker und dünner. Dieser positive Effekt tritt offensichtlich sofort nach dem Sport auf und hält mindestens 20 Minuten lang an. Mit Sicherheit ist hier nicht die Lösung aller Probleme rund um fragwürdige Körperideale vergraben, als kleine Unterstützung kann Sport aber sicherlich helfen. Zudem gibt es für ausreichend körperliche Betätigung ohnehin nur gute Gründe.    

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