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Sport machen heißt Geld sparen!

Etwaige Kosten für ein Fitnesscenter dürften durch ausbleibende Ausgaben wieder hereingespielt werden. (eyetronic - Fotolia.com)

Wer regelmäßig Sport macht, tut scheinbar nicht nur seiner Gesundheit, sondern auch der Geldbörse etwas Gutes. Denn durch genug Bewegung können wir einer Studie zufolge eine Menge Geld sparen.

Die vermeintlich hohen Kosten von so manch einem Fitnesscenter wirken für viele Personen durchaus abschreckend. Wenn für die regelmäßige Trainingseinheit nicht nur der "innere Schweinehund" überwunden werden muss, sondern auch noch das Bankkonto darunter leidet, ist die Motivation gerne mal recht gering. Doch diese Denkweise ist selbst in finanzieller Hinsicht völlig falsch, wie eine neue Studie ausgerechnet hat.

Kulturbedingter Unterschied

Bis zu 2.500 US-Dollar pro Jahr kann man sich den Angaben der Forscher zufolge ersparen, wenn man sich genug bewegt. Diese Höchstwerte werden bei einer vorliegenden Herzkrankheit erzielt und sind auch aus dem amerikanischen Blickwinkel zu sehen. Denn anders als hierzulande gibt es in den USA weiterhin viele Menschen ohne Krankenversicherung, etwaige Krankenhausaufenthalte sind also teuer.

Weniger Medikamente

Aber auch in Mitteleuropa - und ohne Herzerkrankung des Besitzers - dürfte sich die Geldbörse über ausreichend Bewegung freuen. Schließlich hält der Sport unseren Körper fit, Ausgaben für Medikamente oder Therapiemaßnahmen gehen dadurch naturgemäß zurück. Der Studie zufolge ausreichend für ein signifikantes Ersparnis sind:

  • 5 Mal die Woche 25 Minuten leichtere Aktivität (z.B. schnelles Gehen, Rasenmähen)
  • oder 3 Mal die Woche 30 Minuten intensive Aktivität (z.B. Laufen, Schwimmen)

Bessere Argumente

So erfreulich dieser geschätzte finanzielle Bonus auch ist, für Sport gibt es eigentlich wesentlich stärkere Argumente als eine dicke Geldbörse. Denn für unseren Körper ist regelmäßige Bewegung kein schöner Bonus, sondern eine absolute Notwendigkeit. Bewegungsmangel führt zu einem signifikant höheren Risiko auf unter anderem Übergewicht, Herzerkrankungen, Diabetes und psychische Erkrankungen.

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