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Studie: Sport senkt das Krebs-Risiko!

Ob man dem Krebs davonlaufen kann, bleibt dahingestellt, aber Sport kann das Risiko entscheidend verringern. (oneinchpunch - Fotolia.com)

Regelmäßige Bewegung hält nicht nur den Körper in Schwung, sie schützt auch vor zahlreichen schweren Krankheiten. Eine neue Studie zeigt, dass Sport sogar das Krebs-Risiko senkt.

Wie gesund wir insbesondere im höheren Alter sind, muss nicht ausschließlich dem Zufall überlassen werden. Neben einer gesunden Ernährung können wir unserem Körper vor allem mit viel Sport etwas Gutes tun. Wie wichtig regelmäßige Bewegung ist, konnten bereits frühere Untersuchungen zeigen, nach deren Ergebnissen unter anderem das Risiko einer Herzerkrankung entscheidend verringert werden kann.

Wesentliche Risikoverringerung

In einer groß angelegten Studie wurde nun klar, dass durch regelmäßigen Sport auch die Krebsgefahr gesenkt wird. Besonders effektiv ist der Schutz bei Speiseröhrenkrebs, hier kann das Risiko um ganze 42% reduziert werden. Bei Leberkrebs sind es 27%, bei Lungenkrebs 26% und auch die Wahrscheinlichkeit von Leukämie wird um 20% verringert. Insgesamt haben Hobbysportler ein um 7% geringeres Risiko, in ihrem Leben an irgendeiner Krebsform zu erkranken.

Potentielle Fehlerquellen

Unklar ist, inwiefern andere Faktoren die Ergebnisse beeinflusst haben könnten. Beispielsweise darf davon ausgegangen werden, dass sich sportlich aktive Menschen in der Regel auch etwas gesünder ernähren als der Durchschnitt. Trotz dieser potentiellen Fehlerquellen zeigt die Studie aber einmal mehr, wie positiv sich regelmäßige Bewegung auf die menschliche Gesundheit auswirkt.

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