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Wie Beziehungen schöner werden

Zum Begriff der Sozialästhetik gehört auch eine angstfreie, erfüllte Beziehung. (veronicagomezpola - Fotolia.com)

Gesund, freudvoll und selbstbestimmt - wer danach strebt, diese Attribute in seinem Leben umzusetzen, hat ein erfüllteres Dasein. Das neue Institut für Sozialästhetik und psychische Gesundheit an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien möchte dazu einen Beitrag leisten.

Psychische Gesundheit äußert sich im Wesentlichen in der Ermöglichung und Umsetzung eines autonom und souverän geführten sowie freudvoll erlebten Lebens. "Menschen darin zu unterstützen, dieses schöne Leben im Sinne der Selbstwirksamkeit führen zu können, ist meiner Ansicht nach die wichtigste und auch nachhaltig lohnenswerteste Aufgabe der modernen Medizin", betont Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek, Institutsvorstand des neu gegründeten Instituts für Sozialästhetik und Psychische Gesundheit der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien.

Sozialästhetik - Schönheit als Therapeutikum

Die Sozialästhetik versteht sich als Wissenschaft vom Schönen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Als Thema mit vielen Facetten durchdringt die Sozialästhetik unser Tun, Denken sowie alle Fragen des menschlichen Zusammenlebens. Es umfasst z. B. die Kultivierung von Patientenkontakten und -interaktionen ebenso wie die Ästhetik der Architektur, die Bedeutung der Gastfreundschaft sowie das Schaffen von angstfreien und gesundheitsfördernden Umgebungen.

Besonders wichtig ist Prof. Musalek auch der Aspekt der Gastfreundschaft: "Sie beschreibt die Art und Weise, wie die handelnden Personen miteinander in Kontakt treten." Ziel der Therapeut-Patient-Beziehung sollte es sein, eine gute Atmosphäre zu erzeugen, die Patienten dazu verhilft, ihr Leben neu zu gestalten.

Quellen

  • Pressekonferenz: "Das 'schöne Leben' als Therapeutikum", in Wien

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