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Sonntags-Sorgen führen zu Schlaflosigkeit

Frau schläft
Lösen Gedanken an den nächsten Tag Stress aus, leidet die Schlafqualität. (Africa Studio - Fotolia.com)

Der Wochentag ist entscheidend für die Schlafqualität. Von Sonntag auf Montag - zu Beginn der neuen Arbeitswoche - schläft 1 Drittel deutlich schlechter als sonst.

In einer britischen Studie wurden über 1.000 Menschen zu ihren Schlafgewohnheiten befragt. Frisch erholt vom vorangegangenen Wochenende müssten sie eigentlich besonders gut schlafen - doch das Gegenteil ist der Fall. Scheinbar halten Sorgen bezüglich der kommende Woche wach. Mobbing am Arbeitsplatz, Angst vor einer Kündigung und generelle Überlastung wirken sich negativ auf die Schlafqualität aus. Bis zu 58 Stunden Schlaf gehen jährlich alleine durch diesen Sonntags-Stress verloren. Am Samstag schlafen dahingegen nur 3 % aller Befragten schlecht.

Schlaflosigkeit nach Wochentagen

Von den 1.000 Befragten schlief ein Großteil zu Beginn einer neuen Arbeitswoche, Sonntag-, Montag- und Dienstagnacht, deutlich schlechter als sonst. 2 bis 6 Stunden Schlaf fehlten ihnen an diesen Tagen im Schnitt. Zum Ende der Woche hin wurde die Schlafqualität zunehmend besser, am allerbesten schliefen die Studienteilnehmer am Wochenende.

So viele Prozent der Befragten hatten an diesen Tagen Schlafprobleme:

  • Sonntag: 31 %
  • Montag: 23 %Schlafen Wochentage
  • Dienstag: 14 %
  • Mittwoch: 10,5 %
  • Donnerstag: 9,5 %
  • Freitag: 9 %
  • Samstag: 3 %

Schlaf für eine bessere Gesundheit

Wie viel wir schlafen, ist entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. 6 - 8 Stunden Schlaf pro Nacht schützt vor Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, und Burnout. Wer aufgrund von Arbeitsstress ab Sonntag schlechter schläft, kann bewusst gegensteuern. Pausen zum Abschalten und Sportarten wie Yoga entspannen und können langfristig die Schlafqualität verbessern.

Quellen

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