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Penisbruch: Reiterstellung ist riskanteste Sex-Praktik

Penisbruch: Reiterstellung ist riskanteste Sex-Praktik
Keine Panik: Insgesamt kommt es sehr selten zu Penisbrüchen. (Igor Mojzes - Fotolia.com)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Sexualität

Bei einem Penisbruch, reißt der erigierte Schwellkörper ein. Dadurch "bricht" er. Die Reiterstellung beim Sex, wobei die Frau auf dem Mann sitzt und ihn "reitet", soll laut einer neuen Studie der häufigste Auslöser dafür sein.

13 Jahre lang wurden die Daten von Männern erhoben, die mit Verdacht auf Penisbruch in die Notaufnahme eingeliefert wurden. Bei der Hälfte der Männer hatte sich der unangenehme Unfall während Sex mit einer Frau in der Reiterstellung ereignet. In dieser Stellung hat die Frau völlige Kontrolle über ihren Partner. Dabei können aber auch "Fehler" passieren - etwa wenn der Penis aus der Vagina rutscht, während sich die Frau mit ihrem vollen Körpergewicht auf den Mann setzt.

Schnell zum Arzt

Der sogenannte "Bruch" ist eigentlich keiner - schließlich ist der Penis kein Knochen, der brechen kann. Das Gewebe reißt ein. Dabei entsteht ein hörbares Geräusch, dicht gefolgt von starken Schmerzen beim Sex. Dann ist schnelle Hilfe nötig. Der Penis wirkt meist geknickt und schwillt aufgrund des folgenden Blutergusses bläulich an. Penisbrüche sind selten, bedürfen aber sofortiger ärztlicher Hilfe, meist in Form einer Not-OP.

Reiterstellung trotzdem genießen!

Aus Angst vor einem Penisbruch sollte sich kein Paar die Reiterstellung verderben lassen. Diese Sex-Stellung soll auch jenen Frauen helfen den Orgasmus zu erreichen, für die es schwierig ist, zum Höhepunkt zu kommen. Sie können den Geschlechtsverkehr selbst steuern und deshalb genau das machen, was ihnen tut gut und sie erregt. Viele Männer genießen es ebenfalls, die Kontrolle abzugeben und sich von den Bewegungen ihrer Partnerin überraschen zu lassen.

Die zweithäufigste Position, die Brüche verursacht, ist Doggy-Style. Diese Sex-Stellung tut sowohl Frauen als auch Männer, die häufig Rückenschmerzen haben, gut. Sie gilt als rückenentlastend. Penisbrüche sind sehr selten. Paare sollten ihr Sexualleben nicht um die Angst davor aufbauen. Es gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Sollte es trotzdem einmal zu einem "Unfall" kommen, dann - ab ins Krankenhaus.

Quellen

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