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Schlaganfall bei Jungen: Nicht jeder ist gefährdet

Rauchen ist bei jungen Menschen einer der größten Risikofaktoren für Schlaganfall. (Tarzhanova - Fotolia.com)

Die geläufige Annahme, Schlaganfall würde nur ältere Menschen treffen, ist falsch. Allerdings ist nicht jeder junge Mensch gefährdet, es gibt konkrete Faktoren, die das Risiko maßgeblich erhöhen.

Sprachstörungen, einseitige Lähmungserscheinungen und Sehstörungen sind die auffälligsten Anzeichen eines Schlaganfalls. Treten derartige Symptome auf, ist es wichtig, so schnell wie möglich einen Notruf zu setzen. Die Hälfte aller Schlaganfälle treffen Menschen unter 75 Jahren, in 10% der Fälle sind die Betroffenen sogar unter 45 Jahre alt. Insbesondere bei Jüngeren lässt sich ein Schlaganfall durch entsprechende Lebensstilmodifikationen effektiv vermeiden.

Risikofaktoren

Den typischen jungen Schlaganfallpatienten beschreiben Ärzte als männlichen, übergewichtigen Raucher, der bereits eine Gefäßerkrankung hat und Diabetiker ist. Prinzipiell kann die Adipositas (krankhaftes Übergewicht mit einem BMI über 30) als größter Risikofaktor angesehen werden. Ein nicht unwesentlicher Teil der jungen Schlaganfallpatienten wird allerdings auch mit dem Missbrauch starker Drogen - vor allem Kokain und Amphetamine - in Verbindung gebracht.

Rauch-Stopp und gesunde Ernährung

Wer normalgewichtig ist und auf Zigaretten verzichtet, muss sich übrigens nicht nur bezüglich eines Schlaganfalls weniger Sorgen machen. Diese beiden Faktoren werden in verschiedenen Studien immer wieder als entscheidend identifiziert, um für ein langes Leben zu sorgen. Erst unlängst wurde etwa belegt, dass ein Fernbleiben vom Tabakkonsum einer der vier wichtigsten Grundsteine für die Gesundheit eines Menschen ist.

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