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Die häufigsten Auslöser von Schlafproblemen

Weil wir bei Schlafproblemen oft daran denken, am nächsten Tag früh raus zu müssen, entsteht manchmal ein regelrechter Teufelskreis. (BillionPhotos.com - Fotolia.com)

Eine aktuelle Erhebung belegt einmal mehr, dass sich Schlafprobleme als Volkskrankheit etabliert haben. Als mit Abstand häufigster Auslöser werden schwierige Gedanken genannt, die Betroffene wachhalten.

In der Nacht Stunden lang nicht einschlafen zu können, gehört zweifelsohne zu den unangenehmeren Erfahrungen. Insbesondere wenn man am nächsten Tag eigentlich früh aus dem Bett müsste, ist die Verzweiflung oft nahe. Dann steigt der Stresspegel erst recht, es kommt oftmals zu einem regelrechten Teufelskreis und ein Anhalten der Schlaflosigkeit ist vorprogrammiert. Eine neue Umfrage zeigt, dass das Problem zumindest in Deutschland sehr weit verbreitet ist.

Nachdenken und Pipi machen

Demnach gaben etwas mehr als die Hälfte der Befragten an, zumindest gelegentlich von Schlafproblemen betroffen zu sein. Wenig überraschend wurde das Nachdenken über vergangene oder bevorstehende Ereignisse als häufigster Grund genannt, 54% sahen darin den Auslöser. 30% gaben den Gang zur Toilette als Ursache an, 23% klagten über den Vollmond und 18% haben aufgrund körperlicher Beschwerden einen schlechten Schlaf. Schnarchen oder andere laute Schlafgeräusche des Partners sind bei 10% der Auslöser.  

Psyche verantwortlich

Mit immerhin 2000 Teilnehmern kann die Umfrage durchaus als repräsentativ gesehen werden, dennoch bleiben einige Unklarheiten. Nicht erkennbar ist etwa die Intensität der Schlafprobleme. Ob etwa jene, die den Harndrang für eine unruhige Nacht hauptverantwortlich machen, deswegen regelmäßig für lange Zeit wach bleiben, darf durchaus bezweifelt werden. Zumindest lässt sich aus der Umfrage aber deutlich herauslesen, dass Schlafprobleme meist in der Psyche verankert sind.

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Sie hat in erster Linie beruhigende Eigenschaften: Die Passionsblume kann auch Ängste mildern. (doris oberfrank-list - Fotolia.com)

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