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Abschied von Sabine Oberhauser

Die Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser verstarb am Donnerstag in Wien. (BMGF)

Der Kampf ist zu Ende: Zwei Jahre lang hat Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser vergebens versucht ihr Krebsleiden zu besiegen.

Die leidenschaftliche Frauen- und Sozialpolitikerin war - auch über ihre Parteigrenzen hinaus - sehr beliebt, ihr wurde in Diskussionen Fairness  und Sachlichkeit nachgesagt. Nach dem Medizinstudium arbeitete sie als Spitalsärztin, engagierte sich für Ärzte- und Patientenanliegen und wechselte schließlich als Gesundheitspolitikerin in die Gewerkschaftsbewegung.

Tiefe Betroffenheit

Tief  betroffen zeigte sich gestern die Bundesregierung und Bundespräsident Alexander van der Bellen: "Sie ist mit ihrer Erkrankung sehr offen umgegangen, dafür hat sie meinen großen Respekt. Unvergessen bleiben wird ihr starkes frauen- und gesundheitspolitisches Engagement, ihre Fröhlichkeit und ihre Kompetenz." Die gebürtige Wienerin hinterlässt einen Ehemann, zwei erwachsene Töchter und ein Enkelkind.