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Rote Rüben: Denn zum Essen sind sie da!

Rote Rüben haben einige Vorteile zu bieten. (Printemps - Fotolia.com)

Rote Rüben spielen in den heimischen Küchen eine eigenartige Außenseiterrolle. Dabei eignet sich das Gemüse ideal als Beilage und hat viele Vorteile für den Körper parat.

Bei vielen Menschen haben Rote Rüben immer noch mit dem veralteten Ruf als arme Leute-Essen zu kämpfen. Auch in Sachen Namensgebung hat die Geschichte dem Gemüse keinen großen Fallen getan, allzu originell kommt die schlichte Bezeichnung schließlich nicht daher. Wer Wert auf eine gesunde Ernährung legt, sollte der klassischen Beilage jedoch eine Chance geben, denn sie hat einiges zu bieten.

Viele Vorteile

In Deutschland auch als Rote Beete bekannt, überzeugt das Gemüse durch einen hohen Nährwert bei gleichzeitig sehr niedrigen Kaloriengehalt. Möglich ist das dadurch, dass die Roten Rüben zu etwa 90% aus Wasser bestehen. Außerdem überzeugen sie mit einem regelrechten Reichtum an Mineralstoffen, darunter Kalzium, Magnesium und Eisen. Auch Vitamin C ist in einer anständigen Menge mit von der Partie. In Sachen Zubereitung gibt es verschiedenste Möglichkeiten, typisch ist unter anderem die Verwendung im Salat.

Borschtsch, Saft und Co.

Großer Beliebtheit erfreuen sich die Roten Rüben auch in Saftform. Ein russischer Klassiker hingegen ist das sogenannte Borschtsch, bei dem neben den Rüben noch Weißkraut und Fleisch zu einem Eintopf verarbeitet werden. Wer das Gemüse in seiner ursprünglichen Form kauft, sollte ein bisschen Zeit einplanen, da der Kochvorgang bis zu eine Stunde lang dauern kann. Idealer Weise werden sie erst danach geschält und geschnitten, so bleibt der Geschmack erhalten.

Glatte Schale

Sind sie erst einmal zubereitet, verderben sie meistens nach nur etwas mehr als einem Tag und sollten daher möglichst rasch verzehrt werden. Im Rohzustand hingegen fühlen sich die Roten Rüben in der Gemüselade des Kühlschranks wohl. Dort herrschen besonders niedrige Temperaturen, wodurch eine Haltbarkeit von etwa einer Woche erreicht wird. Schon beim Kauf sollten Sie auf den Zustand der Schale achten, diese sollte möglichst glatt und unbeschädigt sein.

Unbedenklich und gesund

In Diskussionen werden Rote Rüben manchmal dafür kritisiert, dass sie ungesunde Nitrate aus Düngemitteln aufnehmen. Tatsächlich aber ist dies bei vielen Gemüsesorten der Fall, wobei sich die Problematik bei der Roten Beete stark in Grenzen hält. Die Nitrataufnahme wird durch das Vitamin C etwas gehemmt, von einer gesundheitlichen Gefahr kann daher keine Rede sein. Einer gesunden roten Beilage steht also nichts im Wege.

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