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Ride 4 Women: Radtour gegen Krebs

Bei der Ride 4 Women Radtour soll gegen die Tabuisierung von spezifisch weiblichen Krebsformen angekämpft werden. (Ride 4 Women)

Viele spezifisch weibliche Krebsarten wie Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs werden in der Gesellschaft weiterhin tabuisiert. Die Initiative Ride 4 Women möchte dem entgegenwirken und veranstaltet eine Radtour für den guten Zweck.

Internationale Aktionen sowie betroffene Prominente haben es geschafft, den Mantel des Schweigens zu entfernen, der lange Zeit über das Thema Brustkrebs gehüllt war. "Frauenkrebs" - darunter versteht man Eierstock-, Gebärmutterhals-, Gebärmutter- und Scheidenkrebs - ist hingegen weiterhin ein Tabuthema. Die Initiative „Ride 4 Women“ nimmt sich diesem Problem mit einer spannenden Aktion an.

Mehrere Etappen

Von 1. bis 14. Mai findet eine einzigartige Radtour statt, bei der 7 europäische Länder durchfahren und insgesamt 1.900 Kilometer zurückgelegt werden. Gestartet wird in Wien, über unter anderem Belgrad und Sofia geht es bis nach Istanbul. Interessierte können dabei frei wählen, an wie vielen Etappen sie teilnehmen möchten. Es muss also nicht gleich ein zweiwöchiger Arbeitsurlaub angetreten werden, man kann auch nach dem ersten Tag wieder vom Sattel steigen.

Aufklärung und Unterstützung

Ride 4 Women verfolgt mit der Radtour gleich mehrere Agenden rund um das Thema Krebs. Folgende 5 Eckpunkte sollen in den Mittelpunkt gestellt werden:

Risikofaktor Übergewicht

Mit der Initiative soll nicht zuletzt auch auf den Risikofaktor Übergewicht hingewiesen werden. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge soll das Gewicht bei 20% aller Krebstode von Frauen zumindest mitverantwortlich sein. Neben gesunder Ernährung ist regelmäßige Bewegung die beste Prävention gegen Übergewicht. Neue Studien zeigen, dass schon ein bisschen Sport einen positiven Effekt haben kann.

Essentielle Früherkennung 

Da die Früherkennung bei der Behandlung absolut entscheidend ist, ist das Einhalten der jährlichen Kontrolluntersuchung beim Gynäkologen ungemein wichtig. Der Arzt kann auch darüber aufklären, inwiefern der derzeitige Lebensstil ein Risiko darstellen könnte. Wird "Frauenkrebs" bereits in einem frühen Stadium diagnostiziert, stehen die Heilungschancen bei über 90%.

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