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Raus ins Grüne!

Junge Frau läuft im Grünen
Auszeiten im Grünen bringen bessere Stimmung und machen Lust auf Sport. (Subbotina Anna - Fotolia.com)

Naturfreaks wissen es längst: Bewegung im Grünen wirkt sich positiver auf Geist und Körper aus als Sporteln zwischen Häuserschluchten. Wer täglich im Park oder Wald 20 Minuten lang Kraft tankt, fühlt sich lebendiger, frischer und weniger erschöpft.

Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, in 30 Jahren werden es laut Schätzungen der WHO rund 2/3 sein. Das bewegungsarme Leben auf beengtem Raum hat gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit: Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme aber auch Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD sind häufige Folgen von zuwenig Sport bzw. von schlechter Luftqualität in den Citys - wohl auch aufgrund von fehlenden Naturflächen.

Mehr Grünflächen in Städten

Auch wenn erste Anzeichen des Bewegungsmangels wie z. B. Müdigkeit, Stimmungstiefs, Durchblutungsmangel oder verminderte Konzentration oft mit Hilfe der Tibetischen Medizin bzw. der Traditionellen Chinesischen Medizin gemildert werden können, wäre es noch immer die beste vorbeugende "Therapie", den Lebensraum grüner zu gestalten. Dies meinen zumindest australische Forscher, die nun Studien der letzten Jahre zu diesem Thema zusammengefasst haben. Das Ergebnis lässt auch eingefleischte Städter aufhorchen:

  • Lust auf Bewegung: Eine angenehme Umgebung, wie z.B. ein städtischer Park, regt zu sportlichen Aktivitäten - besonders im Frühling - an, wovon langfristig die Gesundheit profitiert. Auch das städtische Klima verbessert sich, da sich in den Parks die aufgehitzte Luft abkühlt.
  • Pflanzen machen glücklich: Bäume, Sträucher, Blumen und Wiesen reduzieren Stress, fördern die Konzentration und heben ganz allgemein das subjektive Wohlbefinden.
  • Positiv für´s Herz: Schon kurze Auszeiten in der freien Natur lassen Herzschlag und Blutdruck sinken. Auch Stress und Ängste sollen sich auf diese Weise lindern lassen.

Interessanterweise reicht oft schon der Blick ins Grüne um postiver gestimmt zu sein, wie nun auch die wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben.

Quellen

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