gesund.at - Neuigkeiten

Warum Impotenz ernstgenommen werden muss

Rauchen zählt zu den häufigsten Ursachen von Potenzproblemen. (sasinparaksa - Fotolia.com)

Viele Männer sind von Impotenz betroffen, daran ändert auch die starke Tabuisierung des Themas nichts. Die meisten Fälle sind auf Tabakkonsum zurückzuführen, der "Raucherpenis" gilt auch als Vorbote von Herzkrankheiten.

Bis heute ist die erektile Dysfunktion (Impotenz) ein absolutes Tabuthema, geredet wird in der Öffentlichkeit darüber kaum. Da viele Betroffene aus Scham keinen Arzt aufsuchen, gibt es auch nur Schätzungen zur Häufigkeit. Zirka 5 bis 10% der Männer dürften sich demnach irgendwann in ihrem Leben mit Erektionsproblemen konfrontiert sehen. Als häufigster Auslöser dafür gilt der Tabakkonsum.

Penis schrumpft dahin

Einer südafrikanischen Studie zufolge sind 90% der Betroffenen auch Raucher, angesichts der Auswirkungen von Tabak wundert das kaum. Ein regelmäßiger Konsum lässt einen Teil des Bindegewebes und somit den Penis schrumpfen, in Extremfällen kann das männliche Geschlechtsorgan dadurch um bis zu 1 Zentimeter kleiner werden. Außerdem problematisch sind Durchblutungsstörungen, die bei Rauchern sehr häufig auftreten.

Erstes Anzeichen

So unangenehm das auch als "Raucherpenis" bekannte Problem sein mag, die Potenzprobleme sollten zumindest als Warnhinweis geschätzt werden. Denn wer den Tabakkonsum nicht reduziert, riskiert neben Lungenkrebs vor allem auch die Entwicklung von Herzkrankheiten. Impotenz kann selbstverständlich auch bei Nichtrauchern auftreten, psychische Probleme sind ebenso klassische Auslöser wie diverse Erkrankungen.

Arztbesuch verpflichtend

Impotenz darf dem Arzt jedenfalls unter keinen Umständen verschwiegen werden, Scham ist hier fehl am Platz. Die Ursachen zu erkennen schützt vor möglichen Erkrankungen, außerdem können sinnvolle Gegenmaßnahmen nur bei entsprechender Offenheit des Patienten entwickelt werden. Vorbeugend sind neben einem Zigarettenverzicht vor allem viel Sport, eine gesunde Ernährung und ein bestmögliches Vermeiden von starkem Stress zu empfehlen.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Quellen

Mehr zum Thema