gesund.at - Neuigkeiten

Tipps und Tricks zum Auftakt der Pollensaison

Wenn Schnupfen jedes Jahr zur selben Jahreszeit kommt, könnte das auf eine Pollenallergie hindeuten. (absolutimages - Fotolia.com)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Pollenallergie

Ende März startet für viele Allergiker die härteste Zeit des Jahres, denn ab sofort fliegen Pollen wieder. Wir haben Infos und Tipps zusammengestellt, mit denen Sie sich durch die Saison kämpfen können.

Die Pollen fliegen wieder  und das ist für viele Menschen eine regelrechte Hiobsbotschaft. Alleine in Österreich sind mindestens 5% der Erwachsenen Asthmatiker, wobei eine Pollenallergie als einer der häufigsten Auslöser gilt. Vielen Menschen ist ihre Allergie jedoch gar nicht bewusst, weshalb ein genaues Achten auf die Symptome besonders wichtig ist.

Jahrelang unbemerkt

Wer über ein paar Wochen hinweg mit rötenden Augen, einer rinnenden Nase oder Schnupfen zu kämpfen hat, sollte hellhörig werden. Insbesondere wenn die Probleme jedes Jahr etwa zur selben Zeit auftreten und danach recht rasch wieder verschwinden, könnte dies auf eine Pollenallergie hindeuten. Die meisten Betroffenen verwechseln die Symptome lange Zeit mit einer normalen Verkühlung und erkennen dementsprechend oft erst nach 8 oder 9 Jahren die genaue Problematik.

Pollen aus dem Weg gehen

Für diagnostizierte Allergiker bietet sich die Spezifische Immuntherapie an, bei der der Betroffene langsam an das Allergen gewöhnt wird. Ansonsten hilft es allerdings nur, dem Auslöser der gesundheitlichen Beschwerden bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Mit Tipps von Pollenexperten könnte man mittlerweile wohl einen ganzen Katalog füllen, ein paar stechen aber als besonders sinnvoll heraus.

Erleichterung im Büro

Ein hilfreicher Trick ist es etwa, beim Arbeitsweg am Morgen öffentliche Verkehrsmittel zu vermeiden. Da sich Pollen am Gewand sowie den Haaren festhängen, ist praktisch jede Menschenansammlung für Allergiker eine kleine Gefahr. Gerade in einem vollen Bus oder einer gut gefüllten Straßenbahn kann die Konzentration dadurch sehr hoch sein. Diesen Umstand kann man aber auch als Diagnose-Tool nützen. Wenn die genannten Symptome im Büro - wo die Konzentration niedriger ist - wieder etwas nachlassen, kann dies auf eine Pollenallergie hindeuten.

Pollen bleiben draußen

Zuhause empfiehlt sich der Einsatz von Luftreinigern und speziellen Pollenfiltern. Diese sollte man an jedem häufig benutzen Ort platzieren, so etwa auch im Auto. Idealerweise wird die oberste Gewandschicht schon vor der Haustür ausgezogen und wenn möglich auch dort aufbewahrt - z.B. an einem Jackenständer am Gang. So schafft man es, die Wohnung von Pollen möglichst rein zu halten.

Nachtaktive Jogger

Außerdem sollte der Kontakt mit anderen starken Allergenen möglichst vermieden werden, da diese die Probleme mit den Pollen verstärken können. So empfiehlt es sich, von Katzen eher Distanz zu nehmen und regelmäßig die Bettwäsche zu reinigen, um das Risiko ungeliebter Bettbewohner niedrig zu halten. Und ein Tipp für Sportliche zum Abschluss: Joggen vielleicht eher erst am Abend, da um spätere Uhrzeit die Belastung wesentlich schwächer ist.

Online-Service

Gut beraten sind Allergiker jedenfalls mit dem Service des Österreichischen Pollenwarndienstes. Auf http://www.pollenwarndienst.at lässt sich dort mit nur wenigen Klicks in Erfahrung bringen, wo die Belastung wann und wie stark auftritt. Zusätzlich finden sich dort noch einige weitere Tipps, mit denen sich Betroffene durch die anstrengende Saison kämpfen können.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Quellen

Mehr zum Thema