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Pille erhöht das Thrombose-Risiko

Pille erhöht das Thrombose-Risiko: Eine Packung der Antibaby-Pille
Die Antibaby-Pille ist eines der beliebtesten Verhütungsmittel. (Brigitte Meckle - Fotolia.com)

Die Antibabypille erfreut sich als Verhütungsmethode großer Beliebtheit, bringt aber eine nicht unbedeutende Gefahr mit sich. Eine neue Studie bestätigt, dass die Pille das Risiko einer Thrombose erhöht.

Ärzte weisen bereits seit längerer Zeit darauf hin, dass die Antibabypillen der neuesten Generation zu Thrombosen führen können. Von einer aktuellen Studie wird diese These nun bestätigt, wenngleich auch andere Faktoren nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Besonders vorsichtig sollten übergewichtige Frauen sein.

Übergewicht und Pille gefährliche Kombination?

In Großbritannien wurde eine neue Studie veröffentlicht, die den lange vermuteten Zusammenhang zwischen der Antibabypille und der erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Thrombose bestätigte. Je nach Wirkstoff steigt das Risiko auf ein Blutgerinnsel um bis zu 17 Prozent an. Folgende Wirkstoffe können die Wahrscheinlichkeit auf eine Thrombose erhöhen:

  • Desogestrel
  • Norgestimat
  • Gestoden
  • Ethonogestrel
  • Cyproteronacetat
  • Drospirenon
  • Dienogest

Die Pille ist zwar nur einer von vielen Faktoren, welche die Erkrankung begünstigen können. Übergewichtige Frauen sollten aber womöglich auf eine andere Verhütungsmethode zurückgreifen, da sie bereits von vornherein stärker gefährdet sind.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Mag. Julia Wild
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Quellen

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