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One-Pot-Cooking

Neuer Trend: One-Pot-Cooking
Nur ein Topf kann ausreichen, um ein leckeres Gericht zuzubereiten. (pitrs - Fotolia.com)

Dem Namen entsprechend verwendet man beim One-Pot-Cooking nichts außer einem einzigen Topf. Obwohl die Methode in erster Linie Zeit spart, kommen auch Geschmack und Abwechslung nicht zu kurz.

Für manche Menschen ist eine kurze Zubereitungszeit die wichtigste Eigenschaft eines guten Rezepts. Selbst jene, die großen Wert auf bewusste Ernährung setzen, sind ab und an im Stress. Unter Druck muss man aber nicht zwangsläufig zum Fast Food greifen, es gibt auch andere Möglichkeiten, Zeit zu sparen. Voll im Trend liegt aktuell das One-Pot-Cooking, bei dem die Zubereitung einfach und der Abwasch schnell wieder erledigt ist.

Reis, Kartoffeln, Pasta

Wie schon der Name verrät, handelt es sich dabei um eine Methode, bei der alle Zutaten in einen einzigen Topf (bzw. eine Pfanne) geworfen werden. Beim Zusammenschneiden der Zutaten sollte man bedenken, dass nicht alles gleich gar ist. So sollte man z.B. Zucchini in größere Stücke schneiden als Karotten. Wer das beachtet, hat es auch beim richtigen Timing wesentlich einfacher. Dabei gibt es drei wesentliche Zugänge zum One-Pot-Cooking:

Wann kommt was in den Topf?

Wann was in den Topf oder die Pfanne kommt, ist von den Zutaten selbst abhängig. Bei Kartoffel- oder Reisgerichten wird zuerst diese Grundzutat in kochendes Wasser gegeben. Kurz bevor sie fertig ist, fügt man die anderen Zutaten hinzu - also z.B. Gemüse, Tomatensauce oder Käse.

 Funktioniert auch mit Fleisch

Pasta-Gerichte hingegen lassen sich auch gut mit Fleisch kombinieren, wobei Fleisch generell zuerst in der Pfanne angebraten werden muss. Erst dann fügt man etwas Wasser und die Teigwaren hinzu, lässt sie aufkochen und fährt dann mit den weiteren Zutaten fort.

Richtwerte

Entscheidend ist auch die richtige Wassermenge. Diese ist vor allem von der Grundzutat abhängig:

  • Pro Tasse Reis verwendet man 2 Tassen Wasser
  • Pro Tasse Pasta ungefähr 1 Tasse Wasser verwenden
  • Kartoffeln in kleine Stücke schneiden und so viel Wasser beigeben, dass sie nicht anbrennen

Wer diese kleinen Richtlinien beachtet, kann von den Vorteilen des One-Pot-Cooking profitieren. Der Kreativität sind dabei eigentlich keine Grenzen gesetzt, zudem ist es eine geeignete Resteverwertung.

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Quellen

  • "One Pot Wonders" von L. Bareham. Michael Joseph Verlag, 2014.

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