5 Tipps: So wird Ihr Kind Obst lieben

Kindern Lust auf Obst machen: Bub mit Banane
Kreative Obstzubereitung kann Kinder spielend dazu bringen, mehr Obst zu essen. (Andrey Kuzmin - Fotolia.com)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Gesunde Jause

Ihr Kind möchte lieber Schokolade und Chips statt Obst zur Schuljause essen? Mit diesen 5 Tipps machen Sie kleinen Obst-Muffeln Lust auf die gesunden Früchtchen.

Hier erfahren Sie, wie Sie durch kreative Obst-Zubereitung und das richtige Verhalten ihr Kind spielend dazu bringen können, mehr Obst zu essen.

Obst-Tipp 1: Kinder mitmachen lassen

Kinder haben einen eigenen Willen, und oft mögen sie Süßigkeiten und Co. gerade deshalb, weil es als verboten gilt. Sie können Ihr Kind aber spielend überlisten, in dem Sie es bewusst in die Entscheidung zu gesundem Essen miteinbeziehen. Fragen Sie Ihr Kind am besten, welche Obstsorten es am liebsten isst, und lassen Sie es diese im Supermarkt selbst aussuchen. Auch in der Zubereitung von Obst können Kinder - natürlich altersgerecht - mithelfen. So bekommen Kinder einen Bezug zu ihrem Essen und fühlen sich stolz, weil sie in den Prozess eingebunden waren. Das macht Lust auf Obst!

Obst-Tipp 2: Abwechslung in die Jause bringen

Vielleicht mag Ihr Kind nur deshalb kein Obst, weil es immer nur dieselben Obstsorten wie Apfel oder Banane in die Schule mitbekommt. So kommt schnell Langeweile auf. Abwechslung bei Obst sorgt aber nicht nur für Spannung, sondern ist auch für die Ernährung wichtig! Wenn Ihr Kind und auch Sie selbst möglichst viele verschiedene Obstsorten probieren, können Sie sicher sein, eine ganze Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen zu sich zu nehmen, die den Körper fit halten und das Immunsystem stärken.

Obst-Tipp 3: Appetitlich und kreativ zubereiten

Wenn Sie morgens einen Apfel aufschneiden, sieht dieser sicher lecker aus. Doch bedenken Sie, dass das Auge immer mitisst: Bis zur Schuljause vergehen mehrere Stunden und das Obst muss die wilde Reise im kindlichen Schulrucksack überleben.

Tipps für Obst, das durch Aussehen und Geschmack begeistert:

  • Spezielle Jausen-Boxen: Mit speziellen Jausen-Boxen, z.B. in Bananenform, werden Früchte nicht so leicht in der Schultasche zerquetscht und sehen in der Jausenzeit besser aus.
  • Haltbar mit Zitronensaft: Aufgeschnittenes Obst kann mit Zitronensaft beträufelt werden. Dadurch wird es nicht braun, da das Vitamin C im Saft davor schützt und es frischer aussehen lässt.
  • Trockenobst: Trockenobst (ungezuckerte Rosinen, getrocknete Aprikosen oder Apfelstücke) lässt sich leicht als Jause transportieren.
  • Butterersatz: Eine weiche Avocado kann statt Butter auf das Jausenbrot gestrichen werden und enthält viele gesunde ungesättigte Fettsäuren.
  • Obst-Dips: Kinder lieben Dips für Obst. So können sie z.B. Obststücke in Nuss-Mus eintauchen und genießen.

Obst-Tipp 4: Mit gutem Beispiel vorangehen

Kinder orientieren sich stark an ihren Eltern. Schon als Babys können sie Gefühle aus den Augen von Erwachsenen ablesen, und auch Verhalten wird beobachtet und nachgeahmt. Wer also möchte, dass seine Kinder mehr Obst essen, darf selbst nicht zur Jause in die Süßigkeiten Lade greifen. Kinder lernen durch Nachahmen von Verhaltensmustern. Machen Sie sich diesen Lern-Mechanismus zu Nutze, indem Sie mit gutem Beispiel voran gehen!

Obst-Tipp 5: Selbstgemachte Smoothies genießen

Wenn Sie Ihr Kind absolut nicht dazu bringen können, Obst zu essen, versuchen Sie es stattdessen mit einem Obst-Getränk. Fruchtsäfte sollten Sie aber eher vermeiden, da sie viel Zucker enthalten und somit einen hohen glykämischen Index haben. Das bessere Obst-Getränk sind selbstgemachte Smoothies. Dazu wird ganzes Obst, frisch oder gefroren, mit etwas Flüssigkeit in einen Mixer gegeben, zerkleinert und getrunken. Der Vorteil: Die gesunden Ballaststoffe bleiben erhalten. Sie können Smoothies sogar in einer Form mit einem Stiel einfrieren und ihr Kind so mit einem leckeren Obst-Eis überraschen.

Quellen

  • Xunde Jause!: 300 kunterbunte Ideen und Rezepte für Schule, Arbeit und Freizeit, A. Kirchmaier, Tyrolia, Innsbruck, 2011

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