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Die Umstellung aufs neue Jahr schaffen

Mit Zuversicht und Freude ins neue Jahr starten, das ist gar nicht so schwer wie es klingt. (contrastwerkstatt - Fotolia.com)

Jahreswechsel sollen ja eine Aufbruchsstimmung auslösen, manch einem gelingt der Rutsch aber nicht ganz so gut. Wir haben 5 Tipps, wie Sie den Weg zurück in den Tagesrhythmus finden.

Wir schreiben das Jahr 2017, das ist eine nur schwer zu leugnende Tatsache. Gerne wird ja so getan, als ob nach Silvester der perfekte Zeitpunkt für einen Neustart wäre. Schließlich können jetzt tolle Vorsätze umgesetzt werden und sowieso wird alles plötzlich besser. Was aber, wenn es vorher gar nicht so schlimm war? Nach den Feiertagen zurück in den Alltag zu finden, kann manchmal ganz schön schwer sein. Wir haben 5 Tipps, wie das am besten klappt.

Tipp 1: Realistisch bleiben

Neujahrsvorsätze können eine richtig gute Sache sein, solange man den richtigen Ansatz findet. Sich vorzunehmen, plötzlich jeden Tag Sport zu machen, nie wieder eine Zigarette zu rauchen, die Ernährung umzustellen und so ganz nebenbei noch eine Ausbildung abzuschließen, könnte eventuell ein bisschen viel des Guten sein. Setzen Sie sich kleinere Zwischenziele, um sich nicht selbst zu überfordern. Das führt nämlich nur zu Stress und anstatt jeden Vorsatz umzusetzen, schaffen wir dann erst recht keinen davon.

Tipp 2: Nicht alles ist schlimm

Es kann schon mal vorkommen, dass wir mit nahezu schlafwandlerischer Zufriedenheit durch den Alltag gehen, nur um am Ende des Jahres festzustellen, wie schlecht es uns geht. Veränderungen können natürlich positiv sein, manchmal sind sie vielleicht sogar notwendig. Aber nur, weil im Kalender nun eine andere Jahreszahl steht, ist das noch lange kein Grund, Dinge umzukrempeln, die bislang eigentlich ganz gut funktioniert haben. Nicht alles ist schlimm, versprochen.

Tipp 3: Vorfreude schaffen

Der Dezember ist, kein allzu großer Familienstress vorausgesetzt, vor allem eine Zeit der Vorfreude. Immerhin kommt ja auch der hochverdiente Urlaub immer näher. Nun ist die große Erholungsphase erstmal dahin, daher ist es wichtig, sich auf neue Dinge freuen zu können. Vielleicht wollen Sie ja schon den Sommerurlaub planen oder Karten für ein bald stattfindendes Konzert kaufen. Vorfreude kann aber auch erzeugt werden, indem man sich vornimmt, am Wochenende einem zuletzt vernachlässigten Hobby nachzugehen.

Tipp 4: Rückkehr der Rituale feiern

Manchmal fällt es uns vielleicht gar nicht auf, aber wir alle haben Rituale, mit denen wir uns durch den Alltag kämpfen. Häufig ist das der so gern zitierte Kaffee am Morgen, andere brauchen die Spazierrunde in der Mittagspause. Über die Weihnachtszeit haben diese sturen Abläufe oftmals Pause, nun kommen Sie zurück. Das klingt vielleicht langweilig, ist es aber gar nicht. Feiern Sie die Rituale, denn die geben Sicherheit und Rückhalt. Endlich sind sie wieder da.

Tipp 5: Sport, aber ohne Zwang

Jaja, schon klar, genau das wollten Sie jetzt nicht hören. Noch zu Beginn des Artikels reden wir scheinheilig von realistischen Neujahrsvorsätzen, nur um am Ende dann doch zu mehr Bewegung aufzufordern. Aber auch wenn der Schweinehund manchmal sehr mächtig wirkt, hat Sport eben auch für die Psyche unheimlich viele Vorteile. Durch die Bewegung wird ein herrlicher Hormon-Mix ausgeschüttet, der unsere Laune hebt und Stress reduziert. Machen Sie keinen Sport, weil Sie sich zu einem Vorsatz zwingen. Machen Sie Sport, weil es Ihnen danach einfach besser geht.

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