Mo-Sista: Movember - auch Frauen zeigen Bart

 Kate Hyde Movember 1

Kate Hyde (Kate Hyde)

Die Aktion "Movember" möchte Aufmerksamkeit und Gelder für Prostata- und Hodenkrebs gewinnen. Auch Frauen schließen sich ihr an - mit aufgemaltem Schnurrbart.

Movember hat zum Ziel, Männer, die sich einen Schnurrbart wachsen lassen, als "lebendes Plakat" für Männergesundheit, insbesondere Hodenkrebs, zu nützen. Movember ist eine Varitiation aus dem englischen Wort "moustache" für Schnurrbart und dem Monat November, dem alljährlichen "Männergesundheit-Monat". Bisher fielen hauptsächlich Männer auf, die sich für dieses Monat Schnurrbärte wachsen ließen. Die Medizinstudentin Kate Hyde unterstützt "Movember" auf ihre Art: Sie nimmt auf ihrer Homepage kreative Vorschläge für den täglichen Schnurrbart an. Jeden Tag malt sie sich einen anderen Schnurrbart auf.

Movember: Prostata- und Hodenkrebs im Rampenlicht

Männern wird häufig unterstellt, "Vorsorgemuffel" zu sein. Dabei haben zwei häufige Krebsarten beim Mann - Prostata- und Hodenkrebs - bei frühzeitiger Erkennung gute Heilungschancen. In Österreich wird der sogenannte "Androcheck" beim Urologen Männern spätestens ab dem 45. Lebensjahr empfohlen.

Was Frauen im Movember tun können

Die Website der Movember-Aktion spricht Männer und Frauen an. Für Männer ("Mo-Bros") sind die Spielregeln klar: Sie lassen sich den gesamten November über einen Schnurrbart wachsen, der der Gesundheitsaktion als Aushängeschild dient. Doch auch "Mo-Sistas" sind aufgerufen, sich am Movember zu beteiligen. Auch wenn nicht jede, wie Kate Hyde, einen aufgemalten Bart zur Schau tragen möchte, gibt es Handlungsmöglichkeiten. Auf der Website der Kampagne kann jede Mo-Sista sich anmelden, ein Team gründen oder für die gute Sache spenden.

Quellen

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