Motivationstipps für Sport nach der Arbeit

Motivation für Sport nach der Arbeit: Mann hält bei Büroarbeit Fußball.
Mannschaftssport wie z.B. Fußball motiviert eher zum Sport als alleine zu sporteln. (Cello Armstrong - Fotolia.com)
Nach 8 Stunden Arbeit noch in die Trainingskleidung schlüpfen? Sie kennen das bestimmt auch: Den eigenen Schweinehund besiegen und Sport machen fällt nicht immer einfach.

Dabei wäre Sport nach einem anstrengenden Arbeitstag der ideale Ausgleich: Doch wie motivieren? Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout werden immer häufiger diagnostiziert. Regelmäßige Bewegung wirkt diesen entgegen und Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden vorgebeugt. Die fehlende Motivation für sporliche Betätigung nach der Arbeit können Sie mit folgenden Tipps erhöhen:

Tipp 1: Mannschaftssport

Wer regelmäßig Sport treiben will, sich aber nicht so häufig wie vorgenommen dazu überwinden kann, der sollte es mit Mannschaftssport wie z.B. Fuß- oder Volleyball versuchen. Denn wer sich vorm vereinbarten Training drückt wird von seinen Mannschaftskollegen umgehend motiviert und aufgefordert, die Wohlfühlzone zu verlassen. Zudem macht Team-Sport Spaß und wird deshalb oftmals gar nicht als solcher, geschweige denn als Qual wahrgenommen.

Tipp 2: Sport mit Spielekonsolen

Ist seit Kurzem kein Widerspruch mehr! In die Geräte integrierte Sensoren und Kameras erlauben es mittlerweile, mit vollem Körpereinsatz zu spielen. Tennis, Boxen, Tanzen, Surfen: Die Workout-Möglichkeiten im Wohnzimmer sind vielfältiger als gedacht, Schlechtwetter-tauglich und darüber hinaus sehr unterhaltsam.

Tipp 3: Mit dem richtigen Zeitmanagement ans Ziel

Man kann den Tag biegen und brechen wie man will, er dauert nicht länger als 24 Stunden. Keine Zeit für Sport zu haben, ist jedoch kein gültiges Argument. Denn mit einem effektiven Zeitmanagement hat man mehr vom Tag und letztlich mehr vom Leben. Zuerst ist es dabei ratsam, Zeitdiebe wie Fernsehen und stundenlanges Surfen im Internet aufzuspüren und zu streichen. Auch Morgens vor der Arbeit eine kleine Trainingseinheit einzulegen kostet oftmals weniger Überwindung als am Abend, wenn man entkräftet nach Hause kommt. Und zu Fuß oder via Fahrrad den Weg zum Arbeitsplatz anzutreten hat sich ebenso als wirksame Kombination aus Notwendigem und Nützlichem herausgestellt.

Tipp 4: Self-Tracking als Motivator

Gründe, Trainingseinheiten sausen zu lassen, findet man wie Sand am Meer. Und sich selbst manipulieren klappt leider recht gut. Neueste Technik - zusammengefasst unter dem Begriff "Self-Tracking" - macht es mittlerweile jedoch möglich, Schritte zu zählen, Puls und Schlafstunden zu messen oder sich den Kalorienverbrauch x-beliebiger Tätigkeiten aufzeichnen zu lassen. Wenn also z.B. 10.000 täglich zu absolvierende Schritte als Ziel einprogrammiert wurden, man aber abends sein Pensum nicht erreicht hat, so kann das Defizit nicht ohne Weiteres schön gefärbt werden. Ein kurzer Spaziergang kann das Problem jedoch wieder ins Lot bringen.

Wozu das Alles?

Wo sind nun aber potenzielle Beweggründe Sport zu treiben, was ist der Benefit? Gerade vor dem Hintergrund, dass man häufig ohnehin keine Lust dazu hat und obendrein ständig in Zeitnot zu sein scheint, eine berechtigte Frage. Derartige Zweifel lassen sich aber schnell aus dem Weg räumen, wenn man weiß, dass sich körperliche Aktivität nicht "bloß" auf den Körper, sondern auch auf das gesamte Wohlbefinden positiv auswirkt. Sport fördert die mentale Ausgeglichenheit und beugt zudem Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen effektiv vor.

Kurzum: Mit dem richtigen Zeitmanagement und einigen Tricks ist es durchaus möglich, sich trotz Arbeit regelmäßig für Sport zu begeistern. 2 bis 3 Trainingseinheiten wöchentlich sind ausreichend, um eine ausgewogene Work-Life-Balance herzustellen und die Lebensqualität insgesamt zu steigern.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Elisabeth Mondl
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