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Mood Food: Essen für bessere Laune

Ananas und Banane
Ananas und Bananen sind wahre Sitmmungsmacher, sie zählen zu den sogenannten "Mood Foods". (santiago silver - Fotolia.com)

Können bestimmte Lebensmittel unsere Stimmung beeinflussen? Mit dieser Frage beschäftigt sich nun das Europäische Forschungsprojekt "MooDFOOD". Es soll die vorbeugende Wirkung von Nahrungsmitteln auf die Psyche (Mood Food) untersuchen.

Vollkornprodukte, Bananen und Ananas haben eines gemeinsam: Sie enthalten viel Serotonin und Omega-3-Fettsäuren, die auch unsere Laune prägen sollen. Ob das wirklich so ist, wird nun 1 Jahr lang mit 1000 Studienteilnehmern aus ganz Europa untersucht. Die Ergebnisse der Studie sollen u.a. helfen, wirksame Ernährungsstrategien gegen Depressionen zu entwickeln.

 "Stimmungsbomben" zum Vernaschen

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Dosenananase haben viel Zucker - besser die frische Frucht bevorzugen. (atoss - Fotolia.com)

Depression: zweithäufigste Volkskrankheit

Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass die Depression bis zum Jahr 2020 weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein wird. Da taucht natürlich die Frage auf, ob wir mit unserem Ernährungsverhalten depressiven Episoden vorbeugen bzw. ein erneutes Auftreten verhindern können.

Außerdem erforschen die Wissenschafter der "MooDFOOD" - Studie , warum Menschen mit Übergewicht ein erhöhtes Risiko tragen, an einer Depression zu erkranken, und wie es effektiv reduziert werden kann. "Es gibt eine Reihe von Hinweisen, dass insbesondere eine mediterrane Kost mit viel Fisch, Gemüse und reich an Omega-3-Fettsäuren das Depressionsrisiko um 30 % senken kann“, sagt Elisabeth Kohls, die die euopäische Studie zu Mood-Food in Leipzig (D) koordiniert.

Quellen

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