MINI MED Junior vorgestellt

MINI MED Junior ist eine Initiative des Wissenschafts- und Forschungsministeriums und des MINI MED Studiums, um das Gesundheitsbewusstsein von Jugendlichen zu stärken. Im Herbst 2013 startet das Projekt an sieben Schulen in Tirol und Wien. Für die nächste

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Um das Gesundheitsbewusstsein bei Jugendlichen zu stärken, fördert das Wissenschafts- und Forschungsministerium im Rahmen der Nachwuchs-fördermaßnahmen „Young Science“ das Projekt "MINI MED Junior". Es wurde heute gemeinsam von Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle, Rektorin o.Univ.-Prof. Dr. Helga Fritsch von der Medizinischen Universität Innsbruck, Charlotte Sengthaler, Geschäftsführerin des MINI MED Studiums, Dr. Claudia Mark, Landesschulärztin von Tirol, und DI Manfred Fleiss, Direktor der HTL Bau und Design, in der HTL Bau und Design in Innsbruck präsentiert.


DI Manfred Fleiss, Charlotte Sengthaler, o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch , BM Dr. Karlheinz Töchterle und Dr. Claudia Mark mit SchülerInnen der HTL Bau und Design (Bild: MINI MED / William Tadros) [Bild speichern]

Jugendlichen gesunden Lebensstil mit auf den Weg geben

„Bewusste Ernährung ist wesentlicher Bestandteil eines gesunden Lebensstils, den wir Kindern und Jugendlichen möglichst früh mit auf ihren Weg geben und sie dabei gezielt unterstützen sollten. Dazu leisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer altersgerechten Vermittlung, wie sie im Rahmen von MINI MED Junior erfolgt, einen wesentlichen Beitrag“, so Töchterle. Das Wissenschafts- und Forschungsministerium stellt für die Initiative in den kommenden beiden Jahren rund 25.000 Euro zur Verfügung. Der Start erfolgt diesen Herbst an Schulen in Innsbruck und Wien, das Ausdehnen auf andere Bundesländer ist in den kommenden Jahren geplant.

 „Mit diesem gemeinsamen Projekt kommen wir dem Bildungsauftrag der Medizinischen Universität schon frühzeitig nach, Kinder und Jugendliche an medizinische und wissenschaftliche Themen heranzuführen. Dazu werden zu einem großen Teil Professor/innen und Mitarbeiter/innen der Meduni Innsbruck durch wissenschaftlich geprägte aber allgemein verständliche Vorträge beitragen“, so Rektorin o.Univ.-Prof. Helga Fritsch.

Handlungsbedarf: Österreichs Jugend wenig gesundheitsbewusst

„Wer mehr über seinen Körper weiß, achtet bewusster auf Lebensstil und Gesundheit. Das zeigt die Auswertung unserer Vorträge, die wir mit dem MINI MED Studium seit 13 Jahren in ganz Österreich anbieten“, so Charlotte Sengthaler. „Umso mehr freue ich mich, dieses Erfolgskonzept nun auch speziell für Jugendliche anbieten zu können – denn hier ist der Handlungsbedarf besonders groß.“ Tatsächlich zeigen internationale Vergleiche: Österreichs Jugend raucht und trinkt viel und bereits früh, ernährt sich ungesund und bewegt sich viel zu wenig. In Folge sind Adipositas und andere Erkrankungen auf dem Vormarsch. Diese belasten nicht nur die Jugend, sondern verursachen vielfach irreparable Schäden, mit denen man sich ein Leben lang quält. Das wiederum belastet das Gesundheitsbudget des Landes – vor allem in der Zukunft. „Mit MINI MED Junior möchten wir einen Beitrag leisten, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern“, so Sengthaler.

Start im Herbst 2013 in Tirol und Wien

"MINI MED Junior" umfasst u.a. Vorträge renommierter Wissenschaftler/innen und in der Gesundheitsvorsorge tätiger Personen sowie darauf aufbauende Workshops. Die Vorträge werden direkt an den Schulen für zwei Altersgruppen angeboten (10 bis 14 Jahre, 14 bis 19 Jahre). MINI MED Junior startet mit Veranstaltungen zu den Themen Ernährung, Bewegung und Allergien sowie Psychischer Gesundheit. Später bekommen Jugendliche die Möglichkeit, Medizinische Universitäten bzw. Forschungseinrichtungen zu besuchen, um einen direkten Einblick in die Welt der Wissenschaft und Verständnis für die medizinische Forschung zu bekommen. Das Projekt startet im Herbst 2013 an sieben Schulen in Tirol und Wien:

  • - HTL Bau und Design Innsbruck
  • - Realgymnasium Adolf-Pichler-Platz, Innsbruck
  • - Neuen Mittelschule Zirl
  • - PORG Volders
  • - Bundesrealgymnasium Amerlingplatz, Wien
  • - Vienna Business School HAK/HAS Floridsdorf, Wien
  • - Wiener Berufsschule für Verwaltungsberufe

 

Da die Expert/innen die neuesten Informationen aus der Welt der Medizin für Jugendliche entsprechend zielgruppenspezifisch erarbeiten, werden alle Unterlagen der Vorträge (Power Point Folien der Vorträge und die dazu erstellten Handouts für die Jugendlichen) zusätzlich von Fachdidaktiker/innen als Unterrichtsmaterialien aufbereitet und anschließend über www.youngscience.at interessierten Lehrpersonen zur Verfügung gestellt.

MINI MED Junior reiht sich optimal in die bereits bestehenden Nachwuchsfördermaßnahmen des Wissenschafts- und Forschungsministeriums ein und wird als neues Projekt in „Young Science“, in das bei der OeAD-GmbH angesiedelte Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule, integriert.