Milben & Wanzen: 5 Bettbewohner, die Sie kennen sollten!

Milben & Wanzen: 5 Bettbewohner, die Sie kennen sollten!
Sie finden sich in Decken und Pölster: Hausstaubmilben ernähren sich von toten Hautzellen. (Juan Gärtner - Fotolia.com)

Milben, Läuse, Würmer und Co: Selbst Singles sind nachts nicht alleine im Bett. Diese 5 Lebewesen finden sich in Matratzen und Decken!

Manche Bettbewohner bewohnen fast in jede ältere Matratze: Allergieauslösende Hausstaubmilben oder Schimmelpilze etwa. Auch Würmer, Bettwanzen und Läuse sind häufig anzutreffen. Durch unser nächtliches Schwitzen und die Hautzellen, die wir im Schlaf verlieren, schaffen wir unbewusst ideale Verhältnisse für unsere Bettbewohner. Aber keine Sorge: Durch regelmäßiges heißes Waschen der Bettwäsche (60 Grad Celsius) und spezielle Matratzenbezüge für Allergiker werden viele dieser 5 unliebsamen Bettbewohner ausquartiert.

Bettbewohner 1: Hausstaubmilben

Hausstaubmilben halten sich in Matratzen, Pölster und Decken Auf. 100.000 - 10 Millionen Tiere befinden sich vermutlich auch in Ihrer Matratze. Sie ernähren sich von toten Hautzellen und produzieren Kot, auf den Allergiker reagieren. Decken und Pölster mit Kunststofffüllung sowie spezielle Allergikerbezüge schaffen Abhilfe.

Bettbewohner 2: Läuse

Kopfläuse betreffen vor allem Kinder und werden meist direkt von einem Kopf zum nächsten übertragen. Aber auch in Bettwäsche können sie bis zu 4 Wochen überleben. Nachts kommen sie heraus und befallen die Haut des Schlafenden. Bei einer Läusebehandlung sollte deshalb auch die Bettwäsche (und Handtücher) heiß gewaschen werden (60 Grad Celsius).

Bettbewohner 3: Bettwanzen

Bettwanzen sind kleine, blutsaugende Lebewesen, die Schlafende nachts bis zu 500 Mal befallen. Ihr Speichel löst starken Juckreiz aus, der über eine Woche andauern kann. Die Wanzen leben nicht nur in Matratzen, sondern auch in Bettgestell, Kleidung und Möbeln. Bei einem Befall müssen sie überall beseitigt werden, nicht nur im Bett selbst.

Bettbewohner 4: Würmer

Würmer bzw. Wurmeier werden häufig durch Haustiere übertragen, mit denen wir unsere Betten teilen. Dort können sie auch in unseren Körper gelangen und sich vermehren. Deshalb ist es besonders wichtig, Haustiere aus dem Bett fernzuhalten und/oder sie regelmäßig entwurmen zu lassen. Ein Wurmbefall macht sich bei Menschen z.B. durch Jucken im After bemerkbar - wenn Sie vermuten, Würmer zu haben, bringt eine Stuhluntersuchung Klarheit.

Bettbewohner 5: Schimmelpilze

Matratzen bieten Schimmelpilzen die idealen Lebensbedingungen: Feuchtigkeit und Wärme. Nachts verlieren wir bis zu 0,5 Liter Schweiß und heizen unsere Betten auf Körpertemperatur auf. Ist zudem die Luftfeuchtigkeit im Zimmer erhöht, können sich Schimmelsporen leicht vermehren. Regelmäßiges Lüften und nicht zu hohe Schlafzimmertemperatur helfen, beugt Schimmelbefall vor. Schimmel ist vor allem für Allergiker problematisch und kann bei Dauerbelastung Asthma auslösen. Für Menschen mit einem schwachen Immunsystem, etwa bei Krebs, einer HIV-Infektion oder nach einer Organtransplantation, kann Schimmel ebenfalls gefährlich sein. Ist bereits die ganze Matratze befallen, muss sie ausgetauscht werden.

Quellen

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