Mehrere Millionen Hundebisse jährlich in den USA

Hälfte der Opfer sind Kinder

In den USA werden einer Untersuchung zufolge jedes Jahr mehr als 4,5 Millionen Menschen von einem Hund gebissen.

Über die Hälfte der Betroffenen seien Kinder, erklärte die Nichtregierungsorganisation American Humane Association. Versicherungen hätten im vergangenen Jahr mehr als 483 Millionen Dollar (352 Millionen Euro) wegen Hundebissen zahlen müssen. Und Schönheitschirurgen griffen den Angaben zufolge fast 27.000 Mal zum Messer, um durch Hundezähne verursachte Verletzungen möglichst ohne Narben verheilen zu lassen.

Die Hundetrainerin Victoria Stilwell sprach am Donnerstag von einer "Hundebiss-Epidemie" in den Vereinigten Staaten. "Alle müssen diese Situation sehr ernst nehmen", sagte Stilwell, die im US-Fernsehen eine Sendung über Hunde moderiert.

Tierärzte fordern Aufklärung

Um Menschen über den Umgang mit Hunden besser aufzuklären, hat der Verband von US-Tierärzten vom 18. bis 24. Mai die "Nationale Woche zur Vermeidung von Hundebissen" ausgerufen. Schätzungen zufolge leben in US-Haushalten rund 70 Millionen Hunde.

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