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Magenkrebs: Die 3 größten Risikofaktoren

Bearbeitetes Fleisch wie beispielsweise Wurst oder Schinken kann das Risiko auf Magenkrebs erhöhen. (HLPhoto - Fotolia.com)

Verglichen mit anderen Krebsformen ist Magenkrebs eher selten, allerdings ist die Sterbensrate sehr hoch. Der Lebensstil ist für die Vorbeugung entscheidend, eine Studie hat die 3 größten Risikofaktoren identifiziert.

Andauerndes Druckgefühl, Magenschmerzen und Übelkeit zählen zu den ersten Hinweisen auf Magenkrebs. Liegen diese Symptome vor, kann ein Internist mit einer Gastroskopie Aufklärung schaffen. Die Krankheit trifft Männer wesentlich öfter als Frauen, insgesamt handelt es sich aber um eine vergleichsweise seltene Krebsart. Auffällig ist, dass der Lebensstil bei der Entstehung von Magenkrebs eine besonders große Rolle spielt.

Alkohol und Wurst

Internationale Krebsforschung-Institute haben im Rahmen einer Studie die 3 größten Risikofaktoren erkannt. Demnach wird die Wahrscheinlichkeit einer Magenkrebserkrankung durch exzessiven Alkoholkonsum, Übergewicht und regelmäßigen Verzehr von weiterverarbeitetem Fleisch - vor allem Wurst, Schinken, Speck - wesentlich erhöht.

Kritische Werte

3 oder mehr alkoholische Getränke pro Tag erhöhen das Risiko ebenso wie der tägliche Konsum von durchschnittlich mehr als 50g weiterverarbeitetem Fleisch. Der Faktor Übergewicht dürfte für viele nicht überraschend kommen, schließlich spielt er auch bei einigen anderen Krebsarten eine Rolle. Für das Ergebnis wurde beeindruckende Arbeit geleistet. Ausgewertet wurden die Daten von nicht weniger als 17 Millionen Erwachsenen.

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