Hilfe bei Magen-Darm Grippe

Hilfe bei Magen-Darm Grippe: Frau sitzt auf Toilette und hält eine Klopapierrolle in der Hand
Eine Magen-Darm Grippe kann ganz schön lästig sein, hält aber meistens nicht lange an. (Voyagerix - Fotolia.com)

Fieber, Durchfall und Erbrechen sind die häufigsten Symptome einer Magen-Darm Grippe. Zum Glück gibt es mehrere effektive Methoden, um sie wieder los zu werden.

An einer Magen-Darm Grippe, im Fachjargon Gastroenteritis genannt, sind zumeist Noroviren schuld, die Symptome dauern glücklicherweise zumeist nur wenige Tage an. Dennoch sind Durchfall, Erbrechen und Fieber auch über diese kurze Zeitspanne äußerst unangenehm. Um dem Infekt zu entgehen, ist eine gründliche Hygiene die beste Schutzmaßnahme - regelmäßiges Händewaschen hält die meisten Viren fern. Was aber hilft, wenn man sich bereits angesteckt hat?

Leicht verdauliches Essen

Wichtig, um die Gastroenteritis zum Abklingen zu bringen, ist vor allem die richtige Ernährung. Hier trifft es sich ganz gut, dass sich zu den Symptomen oft noch Appetitlosigkeit gesellt, da man während der Erkrankung nur Schonkost zu sich nehmen sollte. Zwieback, Weißbrot, geriebene Äpfel und Bananen sind für den Magen leicht verdaulich, verzichten müssen Sie hingegen auf fettreiches Essen, Milchprodukte, starke Schmerzmittel und Alkohol.

Schwarztee hilft

Mindestens ebenso notwendig ist, dass Sie genug trinken, da der Körper viel Flüssigkeit verliert. Dabei empfiehlt sich vor allem Schwarztee, dessen Gerbstoffe den Darm beruhigen und gleichzeitig die Schmerzen lindern. Außerdem hilft es, dem Körper - etwa mit Hilfe von wasserlöslichen Pulvern aus der Apotheke - zusätzlich Elektrolyte und Zucker zuzuführen.

Medikamente?

Da die Magen-Darm Grippe bei den genannten Vorkehrungen im Normalfall bereits nach wenigen Tagen wieder erledigt ist, sind eigentlich keine Medikamente notwendig. Ein dennoch sinnvoller Helfer aus der Apotheke sind pflanzliche Mittel. Wenn sich die Symptome nicht verbessern oder sogar Blut im Stuhl auftaucht, sollten Sie außerdem einen Arzt aufsuchen.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Mag. Silvia Feffer-Holik
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