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Lebenserwartung: 4 entscheidende Faktoren

Wer lange leben möchte, muss sich einer neuen Studie zufolge vor allem auf 4 Faktoren konzentrieren. (GooDAura - Fotolia.com)

Es gibt zahllose Möglichkeiten, um die eigene Gesundheit positiv oder negativ zu beeinflussen. Wenn es um die Lebenserwartung geht, sind aber vor allem 4 Faktoren entscheidend.

Zu viel Wurstkonsum kann Krebs erregen, Kaffeetrinker sind besser vor Herzkrankheiten geschützt und zu viel Stress schadet dem Körper – alles Blödsinn? Nein, natürlich nicht, all dies sind wissenschaftlich belegte Thesen. Auf die tatsächliche Lebenserwartung haben diese Dinge aber einen vergleichsweise geringen Einfluss. Denn Forscher haben nun 4 Faktoren ausgemacht, die am stärksten entscheiden, wie lange unser Aufenthalt auf Mutter Erde dauert.

Rauchen extrem schädlich

Die Kriterien, die im Rahmen einer Langzeitstudie an der Universität Genf festgestellt wurden, sind:

  • Geschlecht
  • Raucher oder Nicht-Raucher
  • Wie gesund man sich fühlt
  • Entwicklung der Denkgeschwindigkeit

Wenig überraschen dürfte hierbei der erste Faktor, denn schon in früheren Studien wurde klar, dass Frauen im Schnitt länger leben als Männer. Auch der unheimlich negative Einfluss von Tabak auf den menschlichen Organismus ist kein Geheimnis. Mit jedem Lebensjahr, das man als Raucher verbringt, sinkt die Lebenserwartung.

Wie gesund fühl ich mich?

Bislang hingegen nicht ganz so klar waren die anderen beiden Kriterien. Wer sich gesund fühlt, der ist es gewissenermaßen auch. Ein gutes Selbstwertgefühl bezüglich des Zustandes des eigenen Körpers wirkt sich lebensverlängernd aus. Beim Faktor Denkgeschwindigkeit ist es nicht die Leistungsfähigkeit bzw. Intelligenz als junger Mensch, die entscheidend ist. Wesentlich ist lediglich, wie stark und schnell diese im Laufe der Jahre abnimmt.

Lebensqualität nicht untersucht

Es wurden noch 61 weitere Kriterien untersucht, die alle einen gewissen Einfluss auf die Lebenserwartung haben. So ist es etwa keineswegs egal, wie viel Alkohol ein Mensch konsumiert. Die vier oben genannten Faktoren heben sich in ihrer Wichtigkeit allerdings deutlich vom Rest ab. Als Ausrede, um sich insbesondere in Ernährungsfragen künftig weniger Gedanken zu machen, sollte die Studie dennoch nicht gesehen werden. Schließlich wurde etwa der Einfluss auf die Lebensqualität nicht untersucht.

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