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Sind Kosmetika Krebserreger?

Sind Kosmetika Krebserreger?: Bild aller betroffenen Kosmetikprodukte
Eine neue Untersuchung zeigt: Alle gängigen Kosmetika beinhalten aromatische Kohlenwasserstoffe, die als potentiell krebserregend gelten. (Stiftung Warentest)

Hautcremes und andere Kosmetika sollten eigentlich pflegend sein, stellen aber womöglich ein Gesundheitsrisiko dar. Einer neuen Studie zufolge beinhalten sie potentiell krebserregende Stoffe.

Kosmetika verleihen uns eine reine Haut, schützen uns vor Bakterien und lassen uns gut duften. Neben diesen vielgeschätzten Vorzügen besitzen diese Produkte aber auch noch ein andere, beunruhigende Eigenschaft. Denn eine neue Untersuchung zeigt: Alle gängigen Kosmetika beinhalten aromatische Kohlenwasserstoffe, die als potentiell krebserregend gelten.

Kosmetika mit Mineralöl potentiell krebserregend

Die deutsche Stiftung Warentest hat eine Untersuchung zu Kosmetika vorgelegt, die Einblick in die Inhaltsstoffe der Produkte gibt. Demnach weisen alle bei uns gängigen Produkte kritische Substanzen auf. Darunter finden sich auch aromatische Kohlenwasserstoffe, die viele Experten als krebserregend einstufen. Zurückzuführen sei dies auf die Inhaltsstoffe selbst, weswegen Sie sich als Konsument mit diesen genau befassen sollten. Träger der aromatischen Kohlenwasserstoffe sind vor allem Mineralöle, die sich auf der Verpackung oftmals unter einem Decknamen verstecken. Folgende angegebene Inhaltsstoffe sind lediglich Umschreibungen für Mineralöle:

  • Cera Microcristallina (Microcristallina Wax)
  • Ceresin
  • Mineral Oil
  • Ozokerite
  • Paraffin
  • Paraffinum Liquidum
  • Petrolatum
  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Elisabeth Mondl
  • Erstellungsdatum

Quellen

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