gesund.at - Neuigkeiten

Schockierend: Kokainchallenge auf Youtube

Schockierende Kokainchallenge auf Youtube
Von der Kokainchallenge kann nur dringend abgeraten werden. (1dbrf10 - Fotolia.com)

Nach dem Abflauen der Schmerzmittel-Challenge schockiert ein neuer Trend auf sozialen Netzwerken. Denn in Mexiko fordern sich junge Menschen gegenseitig zum Kokainkonsum auf.

Während der vergangenen Monate haben sich auf Facebook, Twitter und Co. zahlreiche interessante Trends geformt. Positive Impulse wie ein originelles Tattoo mit Hintergrundgedanken oder Tampon-Selfies zu Aufklärungszwecken wurden dabei von schlichtweg dummen Aktionen überschattet. Den negativen Höhepunkt stellte bislang sicherlich die Schmerzmittel-Challenge dar, die nun aber fast noch übertroffen wird. Auf Facebook gibt es aktuell eine Mutprobe, bei der man eine kleine Portion Kokain schnupfen soll.

Mexikanischer Trend

Immer mehr Videos tauchen auf, in denen junge Menschen Kokain schnupfen und in weiterer Folge Freunde nominieren, die dasselbe machen sollen. Bislang ist der Trend vor allem in der mexikanischen Oberschicht verbreitet, "Reto del pasesito" nennt sich die bedenkliche Mutprobe dort. Bis vor kurzem hatte die Bewegung sogar eine eigene Facebook-Seite, die mittlerweile aber gelöscht wurde. Das Ganze soll eine Anspielung auf die vor allem Anfang des Jahres populäre "Ice Bucket Challenge" sein. Vom Kokainkonsum ist freilich dringend abzuraten, da es schnell abhängig macht und große Gesundheitsrisiken in sich birgt.

Was bewirkt Kokain?

Bei einem Kokainrausch kommt es zunächst zum Rausch selbst, der von Euphorie, Erregung und erhöhtem sexuellen Verlangen geprägt ist. Auf diese Hochphase folgen allerdings starke Angstzustände, die bis zu Halluzinationen und paranoiden Wahnvorstellungen reichen können. Im Abklang des Rausches macht sich mit Niedergeschlagenheit, Müdigkeit und depressiven Tendenzen schließlich das Tief bemerkbar. Zu den körperlichen Risiken zählen Gehirnblutungen, Herzrhythmusstörungen und Atemstillstände.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Quellen

Mehr zum Thema