Kalorienfallen im Advent vermeiden: 5 Tipps

Auf dem Christkindlmarkt finden sich leider nicht nur gesunde Snacks an den Ständen. (drubig-photo / Fotolia)

In der Vorweihnachtszeit warten besonders viele süße und fettige Versuchungen darauf, vernascht zu werden. 5 Tipps, wie Sie diese vermeiden können und trotzdem einen genussvollen Advent haben.

Die Saison für kuschelig warme Pullover ist angebrochen und da stört es doch gar nicht, wenn sich auch noch ein bisschen Winterspeck um den Bauch und die Hüften kuschelt – oder? Prinzipiell muss der Advent keine Zeit des Verzichts sein, man darf sich auch die eine oder andere "Sünde" bewusst gönnen und diese genießen. Damit es dann nach den Feiertagen beim Blick auf die Waage kein böses Erwachen gibt, hat gesund.at einige Tipps gesammelt, wie die größten Kalorienfallen der Vorweihnachtszeit umgangen werden können.

Übersicht

Tipp 1: Nicht hungrig zur Feier gehen

Eine Weihnachtsfeier hier, ein Familienessen da und zwischendurch ein gemütliches Zusammensitzen mit Freunden, wo die neuesten Keks-Kreationen verkostet werden – der Advent ist klassischerweise eine Zeit des Feierns, der Vorfreude und des Schlemmens. Und zumeist kommen nicht gerade die kalorienärmsten Speisen und Getränke auf die Tafel.

Satt, aber nicht "überfressen"

Deswegen ist es empfehlenswert, nicht hungrig zu solchen Feierlichkeiten zu gehen. Wer kurz davor noch eine Banane oder eine Handvoll Nüsse isst, läuft in der geselligen Runde weniger Gefahr, sich zu "überfressen". Auch wichtig zu wissen: Das Sättigungsgefühl tritt zeitverzögert ein. 15 Minuten zu warten und sich dann erst zu überlegen, ob man einen Nachschlag möchte, ist daher eine lohnende Strategie.

Vorsicht am Buffet

Wenn auf der (Firmen-)Weihnachtsfeier ein großes Buffet wartet, braucht es auch einiges an Überwindungskraft, den Teller nicht zu überladen. Eine sinnvolle Taktik wäre, nicht sofort ans Buffet zu stürmen, sondern erst einmal den Kolleginnen und Kollegen den Vortritt zu lassen. Sind die Tabletts schon halb leergegessen, schwindet auch die Versuchung schneller dahin. Und bis man aufgegessen hat und bereit für die zweite Runde wäre, ist das Buffet möglicherweise schon wieder abgeräumt – so werden auch Kalorien eingespart.

Tipp 2: Zuhause etwas kürzertreten

Dass die Vorweihnachtszeit kalorienreich ist, kommt für die meisten nicht als Überraschung. Umso besser kann man sich darauf vorbereiten und zumindest zuhause versuchen, sich gesünder zu ernähren und weitgehend auf Zucker und Fett zu verzichten. Statt Bratwürsten, Schokolade und Cola lohnt sich ein Umstieg auf cremige Gemüsesuppen, einen winterlichen Haferbrei und eine wärmende Tasse Tee. Dann kann beim Essen auswärts auch einmal ein bisschen über die Stränge geschlagen werden.

Tipp 3: Am Christkindlmarkt Kalorienfallen meiden

Auch mehrfache Besuche auf Christkindlmärkten ziehen nicht spurlos am Körpergewicht vorüber. Punsch, Glühwein und Co geizen genauso wenig mit Kalorien wie deftige pikante und süße Snacks. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit, Fett und Kalorien einzusparen.

Die Getränkewahl

Eine Tasse Glühwein hat zwar auch relativ viele Kalorien, aber zumindest rund 50 Prozent weniger als eine Tasse Punsch mit bis zu 400 Kalorien. Mit Kinderpunsch ist man übrigens auch nicht besser beraten – dort versteckt sich meistens noch mehr Zucker als in der Erwachsenen-Version. Wer sehr oft auf Christkindlmärkten unterwegs ist, kann sich auch eine Notfallstrategie zulegen und die freundlichen Standlerinnen und Standler bitten, den Punsch mit heißem Wasser zu strecken. Oder man steigt gleich auf einen heißen Tee um.

Die Essenswahl

Auch wenn geschmolzener Käse und gezuckerte Waffeln herrlich duften und sättigend sind, sollten regelmäßige Christkindlmarkt-Besucher auch öfter einmal zu kalorienärmeren Alternativen greifen. Eine Portion Maroni macht zum Beispiel schön satt und hat weniger Kalorien und mehr Nährstoffe als so manch anderer Snack. Ein (ungefüllter) Bratapfel, getrocknete Apfelringe oder anderes Trockenobst schmecken süß, strotzen aber nicht so vor Zucker und Kalorien wie Windgebäck und gebrannte Mandeln.

Tipp 4: Selbst backen

Wer selbst zu Nudelholz und Ausstechern greift, kann auch viel besser beeinflussen, welche Mengen an Zucker und Fett in das feine Weihnachtsgebäck kommen. Viele Rezepte kommen auch mit weniger Butter und Zucker aus oder können statt mit Weißmehl mit Vollkornmehl gebacken werden. Wer sich im World Wide Web auf die Suche begibt, findet auch schnell gänzlich zuckerfreie Keksrezepte.

Ebenfalls hilfreich ist es, Zeiten zu definieren, zu denen man nascht, anstatt den Keksteller in Griffweite stehen zu lassen – das ist auch für die Zähne besser. Wer den Keksteller zusätzlich mit Mandarinen, Trockenobst und Nüssen bestückt, kann seinen Kekskonsum ebenfalls etwas einschränken.

Tipp 5: Ausreichend bewegen

Auch wenn sich die kalte Jahreszeit förmlich dazu anbietet, in eine Decke gewickelt vor dem Fernseher zu sitzen, heißt die Devise: Raus ins Freie, so oft es geht! Im Idealfall fängt man nicht erst in der kalorienreichen Vorweihnachtszeit zu sporteln an, sondern ist das ganze Jahr über aktiv. Denn wer sich viel bewegt, verbrennt die Kalorien auch schneller. Von Eislaufen über Skifahren bis hin zu ausgedehnten Spaziergängen bietet der beginnende Winter eine Vielzahl an Betätigungsmöglichkeiten.

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