Helferlein Honig

Helferlein Honig: Honigglas mit Honigwaben
Honig ist ein natürliches Heilmittel und schmeckt auch auf Brot, in Süßspeisen oder im Salatdressing. (Nitr - Fotolia.com)

Honig stand schon vor 8.000 Jahren auf dem Speiseplan des Menschen. Seine positiven Wirkungen bei Erkältungskrankheiten, für die Haut und die Blutwerte machen ihn auch heute noch zum Super-Food.

Aus dem Nektar von Blüten gewinnen Honigbienen den süßen, goldenen Sirup. Über 200 erforschte Inhaltsstoffe enthält der Honig. Er ist das einzige natürliche Nahrungsmittel, das extrem lange haltbar ist. Erfolgreich bekämpft Honig schädliche Viren, Bakterien, und Pilze - auch im menschlichen Körper. Hier erfahren Sie, auf welche 5 Honig-Hilfen Sie vertrauen dürfen.

Honig-Hilfe 1: Husten und Heiserkeit verbessern

Bei Erkältungskrankheiten hilft Honig schneller wieder gesund zu werden. Ein Löffel davon in Tee, z.B. Ingwer-Tee eingerührt und langsam getrunken, und die Symptome werden gemildert. Das liegt an der natürlichen antibakteriellen sowie antiviralen Wirkung von Honig.

Honig-Hilfe 2: Entzündungen eindämmen

Übermäßige Entzündungsreaktionen im Körper verursachen und verschlimmern chronische Schmerzen, Migräne und Allergien. Honig, in Maßen genossen, verringert nachweislich das sogenannte C-reaktive Protein, das bei Blutuntersuchungen Aufschluss über Entzündungen im Körper gibt.

Honig-Hilfe 3: Natürlicher Energiespender

Honig ist ein schneller Energiespender. Bei längerer sportlicher Betätigung ist Honig, in Wasser gelöst, eine gesunde Alternative zu Energy-Drinks. Grüner Tee mit 1 TL Honig wirkt auch im Alltag leicht aufputschend und ist eine gute Abwechslung zu Kaffee.

Honig-Hilfe 4: Honig für schöne, gepflegte Haut

Durch den entzündungshemmenden Effekt von Honig wird die Hautalterung von innen verlangsamt. Aber auch von außen, als Maske angewandt, verbessert Honig das Hautbild. Für 10 Minuten auf Gesicht, Lippen und raue Körperstellen aufgetragen, versorgt Honig die Haut mit Feuchtigkeit und bekämpft Bakterien, die unter anderem Akne auslösen.

Honig-Hilfe 5: Cholesterinwert verbessern

In einer Studie reduzierte regelmäßiger Honig-Konsum schädliches LDL-Cholesterin und Triglyceride (Blutfette) im Blut und hob gleichzeitig das "gute" HDL-Cholesterin an. Somit könnte Honig langfristig auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Welcher Honig ist der Beste?

Es gibt zahlreiche verschiedene Honigsorten, die sich in Geschmack, Farbe und Konsistenz leicht unterscheiden. Die beiden Hauptgruppen sind Blütenhonig und Honigtauhonig. Honigtau wird von Läusen aus Pflanzensaft gebildet und anschließend von Bienen eingesammelt. Den größten Einfluss auf die Gesundheit hat aber nicht die Honigsorte, sondern die Verarbeitung.

Um von der Gesundheitswirkung des Honigs zu profitieren, sollten Sie beim Kauf folgendes beachten:

  • Herkunft: Regionalen, natürlichen und unbehandelten Honig bevorzugen
  • Farbe: Dunkler Honig ist in der Regel besser

Für wen ist Honig nicht geeignet?

  • Babys: unter 1 Jahr, da ein Risiko besteht, an einer bakteriellen Infektion durch das Bakterium Clostridium botulinum zu erkranken
  • Diabetiker: Honig hat einen hohen Zuckergehalt
  • Veganer: Honig ist nicht vegan, da es sich um ein von Tieren hergestelltes Produkt handelt

Trotz der vielen positiven Wirkungen auf die Gesundheit hat Honig einen hohen Zuckeranteil. Honig sollte deshalb Anstelle von regulärem Zucker verwendet werden und nicht zusätzlich. Ungefähr 1 EL pro Tag, ob in Backwaren, Tee oder als Aufstrich auf Vollkornbrot genossen, kann Ihre Gesundheit positiv beeinflussen.

Quellen

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