Mit ".hiv-Domain" gegen Aids

Mit ".hiv-Domain" gegen Aids: In den Händen einer Frau liegt eine Aids-Schleife.
Die Initiative dotHIV unterstützt den Kampf gegen Aids. (Syda Productions - Fotolia.com)

Der Kampf um die Aufmerksamkeit gegenüber Aids wird um eine Facette reicher. Denn neben gebräuchlichen Domains wie ".at", ".com" oder ".net" kann sich nun jeder, der im Internet eine Website betreibt und auf HIV aufmerksam machen will, für die Endung ".hiv" entscheiden.

Hinter dem Projekt steht die Initiative "dotHIV". Das erklärte Ziel ist die Bekämpfung von AIDS. Für jeden Klick auf eine ".hiv-Seite" werden 0,1 US-Cent an Hilfsprojekte gespendet. Die monatliche Gebühr für die Domain in Höhe 13 Euro,  wird ebenso an Hilfsorganisationen weitergegeben. Das erste damit finanzierte Projekt soll Kindern und Frauen aus Ruanda zugutekommen. In Zukunft wird im Rahmen einer Community gemeinsam entschieden, welche Projekte für HIV/AIDS mit den gesammelten Spenden unterstützt werden.

In Österreich täglich 1 bis 2 HIV-Diagnosen

Gegen das HI-Virus gibt es bis jetzt noch keine erfolgreichen Behandlungsmöglichkeiten, aber Medikamente, die die Vermehrung der im Körper befindlichen Viren unterdrücken und den Krankheitsausbruch damit hinauszögern können. Die Initiative "dotHIV" unterstützt mit den eingenommenen Spenden auch die Aids-Forschung, die das Ziel verfolgt, noch wirksamere Medikamente - zukünftig am besten solche, die HIV heilen können - herzustellen. In Österreich leben rund 8.000 HIV-positive Menschen und täglich werden 1 bis 2 Neuinfektionen gemeldet.

Die weltweit rund 1,6 Millionen HIV-Betroffenen haben sich vor allem durch ungeschützten Sexualkontakt infiziert, da das Virus nur im Blut, in der Samenflüssigkeit sowie im Vaginalsekret und in der Muttermilch überleben kann. Der beste Schutz gegen HIV ist, beim Geschlechtsverkehr Kondome zu verwenden. Außerdem ist es ratsam, sich mittels regelmäßigen HIV-Tests zu vergewissern, HIV-negativ zu sein.

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