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USA: Halloween-Projekt für Kinder mit Unverträglichkeiten

Von Halloween sollen möglichst alle Kinder etwas haben, darum kümmert sich ein kleines Projekt. (Konstantin Yuganov - Fotolia.com)

Viele Kinder, die von irgendeiner Lebensmittelallergie betroffen sind, haben es zu Halloween nicht leicht. In den USA gibt es ein vorbildliches Projekt, das auch ohne Süßigkeiten glücklich machen will.

Es ist noch gar nicht so lange her, als Halloween in Mitteleuropa recht kontrovers diskutiert wurde. Mittlerweile ist die witzig-gruslige Tradition aber auch in unseren Breitengraden fest verankert. In Märkten ist dieser Tage ein großes Angebot an spezifisch auf Halloween ausgerichteten Süßigkeiten vorhanden. Schließlich werden am Abend vor Allerheiligen wieder zahlreiche Kinder von Tür zu Tür spazieren, um sich mit der frechen Androhung "Süßes oder Saures?" ein paar Leckereien zu verdienen.

Jeder soll was davon haben

Nach wie vor wesentlich größer als in Europa wird Halloween in den USA zelebriert. In manchen Teilen des Landes werden ganze Häuser dekoriert und auch von Erwachsenen aufwendige Partys geschmissen. Da ist es nur passend, dass sich seit 2 Jahren eine Organisation auch für die einsetzt, die vom Süßigkeiten-Sammeln oft recht wenig haben. Denn jene Kinder, die von einer Unverträglichkeit betroffen sind, schauen im Endeffekt meistens durch die Finger.

Hier gibt’s etwas anderes

Das sogenannte "Teal Pumpkin Project" - also quasi "Blaugrüner Kürbis Projekt" - wurde von einer großen amerikanischen Unverträglichkeiten-Hilfsorganisation gegründet. Dabei werden Erwachsene aufgefordert, für den Halloweenabend auch andere Geschenke als Süßigkeiten bereit zu halten. Interessierte können sich online anmelden und geben ihren Standort an. Kinder mit Allergien oder seltene Süßigkeiten-Muffel können dann auf der Karte nachsehen, wo sie ein alternatives Geschenk bekommen können.

Alle Geschenke gern gesehen

Unter anderem werden Bücher, kleine Leuchtstäbe und Stofftiere verteilt. Der Kreativität der Erwachsenen sind dabei aber keine Grenzen gesetzt, ebenso wenig verlangen die Organisatoren einen Mindestwert der Geschenke. Die Aktion soll einerseits betroffenen Kindern ein nettes Halloween ermöglichen und andererseits auf das zunehmende Problem der Lebensmittelallergien aufmerksam machen.

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