gutbetreut.at - Pflegebetreuung im 14-Tage-Rhythmus

Pflegebetreuung erhebt neue Qualitätsstandards

Das Pflegepersonal der in Wien und Niederösterreich tätigen Pflegevermittlung darf Patienten nie länger als 14 Tage am Stück betreuen und muss dann zwei Wochen regenerieren, wie gutbetreut.at-Gründerin Margit Hermentin betont.

Wien, 3. Juni 2014. Der 14-Tage-Betreuungsrhythmus von pflegebedürftigen Menschen ist für Margit Hermentin, Geschäftsführerin der 2012 gegründeten Pflegevermittlung gutbetreut.at, ein unabdingbares Qualitätskriterium. „Das von uns vermittelte Pflegepersonal darf einen Patienten nie länger als 14 Tage am Stück betreuen und muss sich dann 14 Tage frei nehmen“, betont Hermentin. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: Die Konzentration lässt nach 14 Tagen einfach nach, weil die Pflegekräfte erschöpft sind: „Eine qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung, wie wir sie bieten, erfordert jedoch viel Kraft und den vollen Einsatz.“ Hermentin weiß genau, wovon sie spricht, schließlich hat die frühere Investor-Relations-Managerin neun Jahre lang ihre pflegebedürftige Großmutter gepflegt.

 

Erst 14 Tage 24-Stunden-Pflege, dann 14 Tage Regenerationsphase

„Man darf nicht vergessen, welch enorme physische und psychische Belastung die 24-Stunden-Betreuung von pflegebedürftigen Menschen mit sich bringt. 14 Tage hält man es ohne durchzuschlafen aus, aber danach sind die Batterien einfach leer und müssen dringend wieder aufgeladen werden“, gibt Hermentin zu bedenken. Nach einer 14-tägigen Pflegebetreuung müssen sich die von gutbetreut.at vermittelten Pflegerinnen 14 Tage lang frei nehmen, um den Kopf frei zu bekommen und wieder entsprechend Kräfte für den nächsten Pflegeturnus zu sammeln: „Wir sehen immer wieder, dass ,frische‘ Pflegerinnen viel aktiver sind, mehr Leistung bringen, lösungsorientierter vorgehen, in der Bewältigung der Herausforderungen kreativer sind und dem Patienten auch weit mehr Aufmerksamkeit schenken“, erklärt die gutbetreut.at-Gründerin. Nur wer im Kopf frei sei, könne sich zu 100 Prozent auf seinen Patienten konzentrieren: „Pflegerinnen, die schon wochenlang von zuhause weg sind, denken verstärkt an ihre eigene Familie und können dadurch einfach nicht mehr die gleiche Leistung, wie eine ausgeruhte Pflegekraft bringen“, warnt Hermentin.

 

Über gutbetreut.at

Die Pflegevermittlung gutbetreut.at wurde 2012 von Mag. Margit Hermentin gegründet. Im Zuge der Pflege ihrer Großmutter musste die damalige Investor-Relations-Managerin erfahren, wie schwierig es mitunter sein kann, kompetentes, einfühlsames und der deutschen Sprache mächtiges Pflegepersonal für Angehörige zu finden. Die oftmals extrem belastende Situation war für Hermentin der Anstoß, mit gutbetreut.at eine Pflegevermittlung mit empathischen sowie physisch und psychisch ausgeruhten Pflegebetreuerinnen aus der Taufe zu heben. gutbetreut.at steht seit mittlerweile fast drei Jahren für die auf die jeweils individuellen Patientenvorlieben und -notwendigkeiten abgestimmte Vermittlung von 24-Stunden-Pflegepersonal. gutbetreut.at nutzt einen Stamm-Pool von 250 Pflegerinnen mit guten Deutschkenntnissen und sorgt in akuten und plötzlich auftretenden Fällen für die prompte Bereitstellung von Pflegepersonal. gutbetreut.at zeichnet sich durch die Unterstützung bei Förderansuchen, für Kostentransparenz sowie ein nachvollziehbares, simples Verrechnungssystem aus. Eines der Grundprinzipien von gutbetreut.at ist der 14-Tages-Betreuungsrhythmus des Pflegepersonals: Auf 14 Tage beim Patienten folgen für die Pflegerinnen verpflichtend 14 Tage Regeneration.

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