Sie hören gut, aber verstehen schlecht?

Professor Dr. Stefan Launer, Vorstandsmitglied und wissenschaftlicher Leiter bei Phonak, sucht Studienteilnehmer für die neue Hörstudie. (Hansaton Akustische Geräte GmbH)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Schwerhörigkeit

Hörforscher sucht in Kooperation mit Hansaton Teilnehmer für Hörstudie. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung neuer Hörgeräte ein.

Viele Menschen die eigentlich gut hören, verstehen schlecht. Dies fällt Betroffenen vor allem in Gesellschaft und in Situationen mit lauten Hintergrundgeräuschen auf. Eine mögliche Ursache kann ein unerkannter Hochton-Hörverlust sein.

Sinneszellen defekt?

Bei einem Hochton-Hörverlust sind jene Sinneszellen in der Hörschnecke, die hohe Töne aufnehmen, geschädigt. Werden diese hohen Töne nicht mehr richtig wahrgenommen, klingt Sprache undeutlich und dumpf. Es reicht schon aus, dass einzelne Konsonanten wie s, f, t, k, h und g, die genau in diesem Frequenzbereich liegen, nicht mehr richtig verstanden oder verwechselt werden. Die Schwierigkeiten beim Verstehen werden dann sehr oft mit einer undeutlichen Aussprache des Gegenübers erklärt und für lange Zeit ignoriert.

Mögliche Ursachen

Häufig sind Durchblutungsstörungen, Diabetes oder ein Hörsturz die Auslöser, die zu dieser Form von Hörbeeinträchtigung führen können. Waren oder sind Betroffene im Beruf oder in der Freizeit großer Lärmbelastung ausgesetzt, trägt dies ebenfalls zur Abnutzung oder sogar Zerstörung der empfindlichen Sinneszellen im Innenohr bei. Doch auch ohne unmittelbar erkennbare Ursache lässt bei jedem Menschen mit der Zeit das Hörvermögen im Bereich der hohen Töne etwas nach.

Wer einen solchen Hochtonhörverlust hat, erlebt sich selbst nicht als schwerhörig. Es handelt sich dabei auch nicht um eine hochgradige Schwerhörigkeit, denn tiefe Töne werden problemlos gehört. Doch schon eine leichte Hörbeeinträchtigung kann immer wieder auftretende Verstehschwierigkeiten und Missverständnisse zur Folge haben. Anfangs können diese noch gut mit Humor überspielt werden: "Ist doch gut, wenn man nicht immer alles hört!". Immer öfter können aber peinliche und unangenehme Situationen entstehen. In vielen Fällen bemerkt es nicht einmal der Betroffene selbst, sondern dessen Familie und Freunde.

Neue Hörstudie

Prof. Dr. Stefan Launer, wissenschaftlicher Leiter vom weltweit führenden Hörgerätehersteller Phonak, sucht in Kooperation mit Hansaton nach Studienteilnehmern, die diese Schwierigkeiten beim Verstehen kennen. Die aktuellen Studienergebnisse fließen immer direkt in die Entwicklung neuer Hörsysteme ein. Die neue Hörstudie soll klären, in welchem Ausmaß sich das Sprachverstehen für Betroffene verbessern lässt und welche modernen Technologien, wie z. B. Bluetooth oder aufladbare Hörgeräte künftig in der Forschung berücksichtigt werden müssen. Die Teilnehmer können kostenlos und unverbindlich die neuen Hörsystem-Modelle testen. Die Auswahl der Studiengeräte erfolgt nach einer ausführlichen Analyse des Hörvermögens in einem Hansaton Hörkompetenz-Zentrum.

Anmeldung

Interessierte Betroffene können sich jetzt kostenlos und unverbindlich zur Teilnahme an der neuen Hörstudie anmelden: telefonisch unter 0800 880 888 (Anruf kostenlos), per E-Mail an info@hansaton.at, online auf www.hansaton-hörstudie.at oder direkt in einem Hansaton Hörkompetenz-Zentrum, über 95 mal in Österreich.

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