Wie Gurken Krebs vorbeugen

Gurke 2: Gurkenscheiben
Die Schale von Gurken sollte nur bei ungespritzten Exemplaren mitgegessen werden. (photocrew - Fotolia.com)
Die Gurke ist nicht nur ein erfrischender Durstlöscher, sondern zeigt auch viele positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Sie beugt Krebs vor, reduziert schädliches Cholesterin und wirkt auf den Blutdruck regulierend.

Auf 100 Gramm Gurke kommen nur 12 Kalorien - damit ist die Gurke eines der Lebensmittel mit der niedrigsten Kaloriendichte überhaupt. An gesunden Inhaltsstoffen mangelt es dem grünen Wunder aber trotzdem nicht: Sie enthält die Vitamine B, C und E, sowie Kalzium, Zink, Eisen, Magnesium, Kalium und Phosphor. Da die meisten Nährstoffe in der Schale stecken, sollte sie bei ungespritztem Gemüse mitgegessen werden.

Bitterstoffe beugen Krebs vor

Die Bitterstoffe Cucurbitacine, die in Gurken enthalten sind, können laut einer Studie das Wachstum von Leukämie-Zellen unterdrücken. Diese Studie ist ein weiterer Hinweis darauf, dass Inhaltsstoffe der Gurke krebshemmend wirken könnten. Die Antioxidantien Vitamin C und Vitamin E, die in der Gurke enthalten sind, wirken auch gegen freie Radikale und schützen so die Körperzellen. Gurken haben auch kleine Mengen an löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und das Darmkrebsrisiko senken.

Flavonoiden hemmen Entzündungen

Gurken enthalten mindestens 4 verschiedene Flavonoiden, eine Untergruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Diese wirken im Körper entzündungshemmend. Daher könnte ein regelmäßiger Konsum von Gurken bei entzündlichen Erkrankungen wie Symptome von Arthritis lindern oder sogar vorbeugend wirken.

So können Sie Gurken genießen:

  • Gurkensalat mit Joghurt-Dressing
  • Gurkensaft oder als Bestandteil in selbstgemachten Smoothies
  • Gurken-Suppe
  • Gurkensticks
  • Tzatziki
  • Gekocht, z.B. in indischen Curries und Chutneys
  • Gurkenscheiben auf belegtem Vollkorn-Brötchen

Mit diesen kreativen Möglichkeiten gelingt es spielend leicht, Abwechslung mit Gurken zu schaffen.

Quellen

Mehr zum Thema