Gesunder Lebensstil kann das Risiko für eine Demenz verringern

In Österreich leiden rund 100.000 Menschen an Demenz, etwa 60 bis 70 Prozent davon sind Fälle von Alzheimer. Präventiv könnten das Risiko für Demenz-Erkrankungen aber durch einen gesunden Lebensstil und Reduktion von Risikofaktoren verringert werden, das

  In Zukunft, so Auff, sei mit einem weiteren, starken Anstieg der Demenzerkrankungen, die zumeist nach dem 65. Lebensjahr beginnen, zu rechnen: „Schätzungen gehen von rund 230.000 Er[...]

 

In Zukunft, so Auff, sei mit einem weiteren, starken Anstieg der Demenzerkrankungen, die zumeist nach dem 65. Lebensjahr beginnen, zu rechnen: „Schätzungen gehen von rund 230.000 Erkrankten in Österreich im Jahr 2050 aus.“ Präventiv können ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung, gesunder Ernährung, aber auch geistige Beschäftigung, das Ausüben von Hobbies und ein dichtes soziales Netzwerk das Risiko für eine Demenz verringern. Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes und Rauchen fördern dagegen die Entstehung gewisser Formen von Demenz.

Die ersten Symptome einer Demenz fallen häufig nicht den Betroffenen selbst, sondern ihren Angehörigen auf. Dazu gehören Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen aber auch eine depressive Verstimmung und sozialer Rückzug. „Wenn jemand solche Symptome an sich oder an einem Angehörigen bemerkt, sollte man dies neurologisch abklären lassen“, sagte Auff.

 

„Medizin ist nicht nur die Lehre vom Erkennen und Behandeln von Krankheiten, sondern umfasst auch die Prävention von Krankheiten. Das Wissen der Bevölkerung über Gesundheit und Krankheit stellt einen wichtigen Faktor in der Vorbeugung und frühzeitigen Behandlung von Erkrankungen dar. Im Rahmen des MINI MED Studiums vermitteln ÄrztInnen und ExpertInnen ihr medizinisches Wissen für LaiInnen verständlich und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung“, übermittelte Pamela Rendi-Wagner Grußworte von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser.

„Der Bildungsauftrag von Universitäten hört nicht bei der Vermittlung von Fachwissen an angehende AkademikerInnen auf. Vielmehr ist es wesentlicher Teil ihres Bildungsauftrages, neue Erkenntnisse zeitnah an die Gesellschaft weiterzugeben und so das Gesundheitsbewusstsein der Menschen zu fördern. Das Mini-Med-Studium ist damit eines von mehreren Angeboten der MedUni Wien im Sinne des  ‚lebenslangen Lernens‘“, sagte Alexandra Kautzky-Willer, Leiterin der Gender Medicine-Unit der Medizinischen Universität Wien und Vizepräsidentin von MINI MED.

„Alter ist in Österreich gleich bedeutend mit schlechter Gesundheitskompetenz. Wer das MINI MED Studium allerdings öfter als zehnmal besucht, hat eine deutlich höhere Gesundheitskompetenz als der Durchschnitt der ÖsterreicherInnen. Das bedeutet: MINI MED StudentInnen, die sich laufend weiterbilden, leben länger und in besserer Lebensqualität. Mit 452.000 Besuchern in Österreich, davon 47.000 in Wien, und 86.000 Besuchern auf dem MINI MED Video-Kanal verbessert das MINI MED Studium daher Tag für Tag die Lebensqualität der ÖsterreicherInnen,“ freuen sich die MINI MED-Geschäftsführerinnen Charlotte Sengthaler und Miriam Terner.